Camino del norte

10. Tag 13.4.23

von Bilbao nach Portugalete

Heute morgen haben wir uns umentschieden und sind nach einem ausgiebigen Stadtbummel in Bilbaos Altstadt noch bis Portugalete gelaufen. Die riesige Altstadt ist beeindruckend und die Häuser sind von außen durchaus sehenswert und wirken in Stand gehalten. Ein paar Fotos müssen hier reichen.

Nochmal das Guggenheimmuseum von der anderen Flußseite aus. Die Brücke ist regelrecht integriert in den Bau

Im Erdgeschoss eines jeden Hauses befinden sich kleine Läden. Jeder 4. ist ein kleiner Obst -und Gemüseladen. Unglaublich viele dieser kleinen Läden sind Lebensmittelgeschäfte. Auch Metzgereien und die Fischläden sind ein echter Hingucker.

Deckengemälde in den Arkaden, man wird mit Schauen und Staunen kaum fertig

In Portugalete ist dann eine einzigartige Fußgängerbrücke mit Schwebefähre, erbaut 1893, zu bewundern. Drüber gelaufen sind wir nicht wir haben die Fähre benutzt.

Der versprochene Regen erreichte uns erst am frühen Nachmittag und war dann nur immer in Schauern präsent. Also alles halb so schlimm. Der Wind pfeift hier am Golf von Biscaya schon ordentlich und die Regenjacke brauchen wir auch mehr als Windschutz.

Camino del norte

9. Tag 12.4.23

von Mendata nach Bilbao

In der Früh die kollektive Erleichterung in der Herberge – es regnet noch nicht. Also starten alle recht flott um möglichst eine längere Strecke trockenen Fußes zurück zu legen.

Gernika von oben, berühmt geworden durch ein Bild von Picasso

In Gernika haben Alfons und ich dann beschlossen den Bus nach Bilbao zu nehmen, da es inzwischen zu regnen angefangen hatte. Es wären immer noch 17km bis zur Unterkunft gewesen und nachdem es morgen auch nicht besser werden soll, dachten wir eine Stadt mit Hotelstützpunkt in der Zeit zu besichtigen macht mehr Spaß.

Wir stellten dann mal wieder fest, andere Länder lassen sich den öffentlichen Nahverkehr etwas kosten. Die Busfahrt dauerte 1h und führte teilweise über die Autobahn. Zu zweit zahlten wir 5,10 €. Wir sind dann gleich mal ins Guggenheim Museum gegangen. Ein unheimlich beeindruckendes Gebäude. Eröffnet 1997 nach nur vier Jahren Bauzeit. Die gegenwärtigen Ausstellungen waren auch sehenswert. Eine kleine Auswahl Bilder gibts nur von diesem unglaublichen Bauwerk.

die Dimensionen lassen sich erahnen wenn man die Menschen oben sieht
der gläserne Fahrstuhl
kunstvoll befestigte Gemälde, das fällt nur von oben auf, denn gerade Wände sind Mangelware
ein Blick nach draußen