Camino del norte

16. Tag 19.4.23

von Langre nach Boo de Pielagos

Der schönste Abschnitt erwartet uns gleich die ersten 7km, danach ist es für lange Zeit eine laute Angelegenheit entlang von Hauptverkehrsadern einer Großstadt. Der Anfang führte uns gleich zur Küste an der wir bis Somo wanderten.  Hier ein paar Bilder dieses Abschnittes.

In Somo war dann eine Bootsfahrt nach Santander nötig. Zu diesem Zeitpunkt war Ebbe und wir wurden mit einem Kleinbus zur Anlegestelle chauffiert.

Beeindruckend das Gebäude steht nur auf ein paar Stelzen

Die nächsten 10 km waren dem Laufen entlang der Ausfallstraßen von Santander vorbehalten. Laut und Abgasbelastet gings durch die Stadt einschließlich der obligatorischen Gewerbegebiete am Ortstrand. Auch das war dann geschafft und wir landeten in einer privaten Pilgerherberge. Nett eingerichtet, richtig zum Wohlfühlen. Nationalitäten sind heute viele vertreten und es herrscht ein buntes Sprachgewirr am Tisch beim Essen.

So Blumentopffiguren wie sie hier auf den Fensterbrettern sitzen, haben mich an längst vergangene Zeiten im Bastelladen erinnert . Die müssten vor ca 20 Jahren im Trend gewesen sein.
Camino del norte

15. Tag 18.4.23

von Isla nach Langre

Allzuviel gibt es heute nicht zu berichten. Kaffee und Frühstück konnten wir erst nach 10km ergattern. Aber nachdem wir gestern sehr spät gegessen hatten, im Lokal gab es erst ab 21 Uhr Essen, war der Magen ja praktisch noch gefüllt. Der Weg führte etwas von der Küste weg durch eine landwirtschaftlich geprägte Umgebung. Vereinzelte Bauernhäuser sonst war nicht viel zu sehen.

In Güemes trafen wir dann auf die erste Bar am Weg und endlich war ein kleines Frühstück möglich.

am Wegesrand eine große einsame Kirche
die Bar
Kirche gegenüber der Bar, die Platanen in den Ortschaften werden hier echt immer extrem zugeschnitten

Danach wurde die Küste doch noch sichtbar

Das ist der Ausblick aus unserem Schlafzimmerfenster