Camino del norte

24. Tag 27.4.23

von Ribadasella nach Colunga

Unser, aber vor allem mein morgendlicher Espresso ist heute ausgefallen. Nachdem wir in der Altstadt nicht suchen wollten und ich dachte an der gegenüberliegenden Strandpromenade gäbe es noch genug Bars, sind wir erst mal so losgelaufen.

Leider war dem nicht so, nur Villen in allen Größen und nicht eine Bar. Die gabs erst nach 10km wo sich dann auch mehrere Wanderer trafen. Das trifft mich schon hart. Ich bin den morgendlichen Koffeinschub gewohnt und mein Kreislauf kommt ohne ihn, nicht recht in Schwung.

Noch ein, zumindest für uns, besonderes Phänomen zeigte sich heute. Nebel über dem Meer und etwa 100m landeinwärts. Ab da dann blauer Himmel und angenehme Wärme. Von der großen Hitze die im Land herrscht, bekommen wir nichts mit. Aber auch hier ist es deutlich wärmer und trockener als früher haben wir schon erfahren.

die Nebelgrenze ist am Himmel gut zu erkennen
Manchmal wurden nebelige Schwaden hereingeweht
Apfelbaumplantagen, ers fällt auf, dass sie hier nicht ausgelichtet und zugeschnitten werden

Wieder ein schöner Tag, da wir die meiste Zeit weg vom Nebel waren

Alte Maisspeicher, sie stehen auf Stelzen damit sich keine Mäuse bedienen

Verschiedene Gebäude in Colunga

Heute Abend haben wir das erste Mal Paella gegessen. Dazu wurden uns einige Spezialbesteckteile dazugelegt.

Wir mussten ein wenig improvisieren, denn wirklich ausgekannt haben wir uns damit nicht. Geschmeckt hat sie auf jeden Fall gut.

Camino del norte

23. Tag 26.4.23

von Barro nach Ribadasella

Entspanntes Wandern auf angenehmen Wegen. Überraschend viele Wanderer haben wir heute unterwegs gesehen und einen Plausch gehalten. Gestern ist uns ja nur ein älteres Ehepaar begegnet von denen wir heute erfahren haben, dass sie aus Venedig sind. Ansonsten sind viele verschiedene europäische Nationen vertreten.

Nur bei Flut reicht das Wasser bis zur Kirche
immer entlder Berge führte unser Weg

Schwül war es heute nach dem abendlichen Regen gestern. Obwohl es mit 20 Grad nicht übermäßig warm war, schwitzten wir ziemlich.

Unser Ziel Ribadasella ist eine Stadt in der es in den Sommermonaten viel Tourismus hat. An den Preisen merken wir das gleich. Heute probierten wir das erste Mal asturischen Cidre. Interessant ist, wie der ins Glas eingeschenkt wird. Youtube bietet einige Videos dazu. Bei uns gabs einen ca 1m hohen Zylinder der einseitig offen war, in den hielt der Kellner das Glas, sodass nichts in der Gegend rumspritzte. Schmeckt ähnlich wie Federweißer allerdings nicht süß.

Ich glaube das ich es noch gar nicht erwähnt habe, seit zwei Tagen sind wir nicht mehr in Kantabrien, sondern in Asturien unterwegs.

Eine Seite von Ribadasella