Camino del norte

37. Tag 10.5.23

von Vilalba nach Baamonde

Auch hier scheint es die Eisheiligen zu geben. Heute morgen hatten wir nur 8°C und mit 15°C wir es auch nicht besonders warm. Außer in den ersten Tagen trage ich ja nur noch kurze Hosen. Das war dann schon frisch. Außerhalb der Stadt war es auch recht diesig und 1h später setzte dann Regen ein. Allerdings war das nur feiner Nieselregen für 2h.

Rückblick nach Vilalgo
Die Gegend erinnert an riesige englische Parklandschaften

Hier wachsen unglaublich viele Eichen die auch noch recht betagt aussehen und eine besondere Stimmung bei diesem Wetter verbreiten.

Alles ist sehr grün entlang der Wege und Straßen.

Steinlager für die Einfassung, an denen wir häufig entlang laufen
nochmal ein Friedhof mit den vielen Kreuzen

Wir schlafen heute in einer Herberge mit 94 Plätzen. In dem Raum in dem wir untergebracht sind, stehen 40 Betten. Wir haben lange überlegt ob wir uns das antun sollen, aber wir wollten nicht noch 9km weiter gehen. Bis jetzt sind 11 Leute da, das lässt sich aushalten und dann haben wir unsere Unterkünfte bis Samstag schon fix und da ist nichts Großes mehr dabei. Es ist schon schön sich abends mit Leuten, denen man immer mal wieder über den Weg läuft, zu unterhalten. Aber jeden Tag das wäre nichts für uns, da beziehen wir auch gerne immer wieder ruhige Hotelzimmer.

In Spanien werden die Bäume, vor allem die Platanen, oft extrem zugeschnitten. Aber der Anblick dieser Eichen tut mir schon in der Seele weh
Camino del norte

36. Tag 9.5.23

von Abadin nach Vilalba

Ein regnerischer Vormittag wurde uns heute beschert. Immer mal wieder leichter Nieselregen. Damit war ab Mittag Schluss. Schöne, teilweise alte Wege unter Laubbäumen, meist Eichen. Die alten Steinbegrezungen zeugen von traditionellen Strecken und werden zumindest teilweise auch instand gehalten.

Jedes Grab ein Kreuz, typisch für Galicien
leuchtende Farben im trüben Grau des Himmels

In Vilalba steht ein berühmter Baum. Eine falsche Platane auch weißer Ahorn genannt. Der über 100jährige Baum wird immer mal wieder zugeschnitten. Die Platzverhältnisse sind hier, mitten in der Altstadt sind so eng, dass das Bild ihn nicht komplett erfasst. Aber einen Eindruck vermitteln lässt sich damit.