von Hemavan zum Nordkap

24. Tag 11.8.23

Von der Täkjastugan bis 3km vor der Abiskojaurestugan

Wie schon gedacht, wurde es in der Nacht sehr kühl, auch weil der Wind stark auffrischte. Ich hatte mein Zelt richtig in Windrichtung aufgestellt, sodass ich keine Probleme mit der Standfestigkeit bekommen habe. Windschatten gabs nämlich keinen. Es hat also tatsächlich die lange Merinohose zum Schlafen gebraucht.

Schaut wärmer aus, als es sich anfühlt.

Laut Anschlagtafel an der Hütte bläst der Wind mit 50kmh

Heute verlief der Weg erst mal langsam bergab, sehr entspannt.

So liegt die Tjäktjastugan am Berg
Sogar eine breite Flussquerung war dabei, aber mehr als die Sohlen werden da nicht nass.

Heute war eine etwas längere Etappe geplant, denn ich möcht morgen in Abisko ankommen und mir meinen ersten Ruhetag genehmigen. Ich merke das es nach drei Wochen Zeit dafür wird. Das erste Etappenziel war die Alesjaurestugan. Ich hoffte sehr mir dort etwas zum Essen besorgen zu können. Leider sind die Beschränkungen wegen dem grassierenden Virus immer noch streng reglementiert. Der Shop hat nicht offen, keine Tagesgäste werden reingelassen und für die Zelter gibt es keinen Service. Na ja, dann halt nicht.

Dafür gabs herrliche Ausblicke auf den See Alisjavri

Ich fand eine Menge Pilze und zusammen mit ein paar Nudeln kam ich doch noch zu einem Essen.

Dann gabs tatsächlich mal 6km entspannten Weg da kamm ich flott voran. Auch verlief der Weg jetzt im Windschatten eine echte Entspannung zu dem Sturm die ganze Zeit.

An den Bildern könnt ihr sehen, der Himmel zog sich immer mehr zu, aber die Sicht war trotzdem traumhaft.

Aus der etwas längeren Etappe wurde mit über 31km eine richtig Lange. Der Wind frischte wieder zu Sturmstärke auf und es fand sich entweder kein einigermaßen geschützter Platz bzw Wasser. Bei der ersten Möglichkeit habe ich mein Zelt aufgebaut und auch wenn es neben dem Fluss sehr laut ist, jetzt hats einfach gereicht. Der Vorteil ist, die Schlussetappe des Kungsleden wird morgen dadurch kürzer als gedacht.

von Hemavan zum Nordkap

23. Tag 10.8.23

Von in dr Nähe der Singistugan bis zur Tjäktjastugan.

In der Früh wecken mich Sonnenstrahlen, dadurch wird es im Zelt gleich richtig gemütlich warm. Um 6 Uhr in der Früh ist es meist recht frisch. Aber der Sonnenschein hlt nicht lange und bis ich gefrühstückt und zusammengepackt habe ist der Himmel mit grauen Wolken bedeckt.

Irgendwie war mir zu lang fr die zwei schmalen Planken, bin etwas wackelig geworden, abet doch ohne runter zu fallen das andere Ufer erreicht
Von der Hängebrücke aus runter fotografiert
Mehrere Gletscher waren zu bewundern, der hier liegt auf 1600 Metern Höhe

Stetig bergauf mit einem finalen Schlussanstieg erreichte och den Talschluss auf 1170 Meter. Das dürfte der höchste Punkt meiner Wanderung sein.

In der Nähe des tiefsten Punktes oben am Berg gings rüber auf die andere Talseite
der Blick zurück
und nach vorn
bei diesem Ausblick heißt es Fassung bewahren.

Fast 3km lang dieser Untergrund, ab und zu haben sie Holzbohlen spendiert. Irgendwie macht das Balancieren auch Spaß, aber meine Fußsohlen jammern abends ein bisschen. In diesem Fall bin ich richtig froh festes Schuhwerk anzuhaben, ich fühle mich darin deutlich sicherer. Normalerweise benutze ich meine Stöcke immer, aber hier lief es besser ohne. Seit dem späten Vormittag tröpfelt es vor sich hin, aber nicht dramatisch und abends ist es wieder vorbei.

der Ausblick vom Zeltplatz aus, immer noch auf über 1000 Meter Höhe.

Deutlich kühler hier oben, schauen wir mal wie die Nacht wird, denn bis jetzt war es mir in meinem Schlafsack immer zu warm.