von Hemavan zum Nordkap

26. Tag 13.8.23

Abisko

Ruhetag, den hats dringend gebraucht.

Trotzdem bin ich noch zum Supermarkt gegangen um mein Paket abzuholen. Eigentlich hätte es zur Fjällstation kommen sollen, das hat nicht geklappt. Im Supermarkt ist auch die Poststelle. Eigentlich hatten die das Paket schon wieder zurück geschickt weil es maximal 10 Tage aufgehoben wird. Aber in der Poststelle in Kiruna haben sie es wieder zum Supermarkt geleitet und einen Tag bevor ich ankam war es also wieder da. Dafür musste ich dann auch noch extra etwas bezahlen, aber was hilft es. Jetzt habe ich zumindest wieder ordentliche Mahlzeiten für die nächsten 10 Tage. Nur ein paar Nüsse, Kekse, Kaffee und Süßigkeiten wurden noch eingekauft. Insgesamt sind es jetzt 6kg Essen, nur gut das da jeden Tag 600gr davon weg kommen.

Abends saß ich noch mit dem schweizer Zimmerkollegen, einer Holländerin und zwei Deutschen im Lapplandzelt auf einen Ratsch zusammen.

von Hemavan zum Nordkap

25. Tag 12.8.23

Von in der Nähe der Abiskojaurestugan nach Abisko

Nachdem ich gestern doch lange gegangen bin wars heute mit gut 16km und immer leicht bergab ein entspannter Tag. Meine Muskeln und Knochen haben mir durchaus zu verstehen gegeben das die gestrige Distanz nicht die Regel sein sollte. Leichter Regen begleitete mich, aber es war nur die Jacke vonnöten.

Erst mal wieder an einem See, dem Abeskojåvri, entlang

Am Mittag kam ich hier an, und war schon etwas von dem Trubel geplättet. Es finden seit Freitag die Fjällräven classic statt und dementsprechend sind Zelte und jede Menge Equipmentvertreter da.

Eingangs – bzw Ausgangsportal zum Kungsleden

Geradezu Spazierwegcharakter hatte das letzte Teilstück, vor allem je näher man dem Ort kam. Ein wenig, scheint mir, hält der Herbst hier Einzug. Die Farben im Abisko Nationalpark schauen sehr danach aus.

Am Ortseingang begrüßt einen gleich mal die imposante Schlucht des Abiskojakkå.

Inzwischen ist die Wäsche gewaschen und die Sauna genossen, die ist fast schon obligatorisch in schwedischen Hütten.

So leicht war mein Rucksack noch nie. Außer Salz und ein wenig Öl hatte ich nichts mehr zu essen. Es wurde fast ein bisschen knapp. Inzwischen bin ja drei Wochen unterwegs und der Nahrungsbedarf wird größer. Die Hütten auf dem Weg haben quasi nichts mehr verkauft, aber es hat gereicht und erst mal kam ich gerade recht zum Mittagessen. Ja, auch die Zivilisation genieße ich.

Das ist der Blick aus dem Aufenthaltsraum