Von der Gaskashytta bis zur Brücke kurz vor der Einmündung des Vuomajokha in den Anjavasselva nach der Vuomahytta
Über dem riesigen Stausee hängen trübe Wolken. Je weiter hoch ich komme um so mehr setzt sich die Sonne durch. Ein gemütlicher Weg führt bergan. Erst nach 5km wirds ungemütlicher. Ein ebenso langer Abschnitt über Blockfelder führt über die Bergkuppe. Ein kalter Wind pfeift mir um die Ohren und ich bin froh als die Turnerei über die Steine geschafft ist. Traumhafte Aussichten begleiten den sonnigen Tag.









Hier mache ich Mittagsrast und kurz nach mir trifft Todl aus der Nähe von Holzkirchen ein. Er ist am Nordkap gestartet und trifft in Abisko seine Frau. Schon witzig, mitten im hohen Norden treffen sich zwei Bayern die daheim gar nicht so weit entfernt voneinander wohnen. Wir verbringen eine gemütliche Stunde in der wunderschönen Hütte bei einer Tasse Kaffee und jeder plündert seine Vorräte. Ich erhalte Bestätigung über meine Recherche der Rückreisemöglichkeiten vom Nordkap aus. Nachdem es erst 14 Uhr ist, beschließen wir, jeder noch ein Stück zu gehen. Für mich geht es ein langes Tal hinab. Verschlungene Pfade durch Birkenurwald wechseln sich mit freieren Flächen ab. Ein wenig lang wird die Etappe für mich, weil lange Zeit kein Wasser kommt an dem ich mein Zelt aufstellen kann. So lande ich an der Hängebrücke mittig mittig auf dem Weg zur nächsten Hütte. Um über die Hängebrücke zu gehen, muss morgen früh auf diesen Felsen raufklettern, das wird kein Spaß.




Das Wetter meinte es heute wirklich gut mit mir.








