Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

5. Tag, 30.6. Von Granrudmoen zum Mageli Camping

Eigentlich lasse ich es die ersten 3-4 Tage gerne gemütlich angehen und gehe nicht mehr als 20km.

Aber, genau

Der Weg verlangte mehr von mir und nicht nur wegen der Länge auch 900 Meter nach oben und noch mehr abwärts waren als Zugabe dabei.

Zumindest schönes, trockenes, nicht zu heißes Wetter. Von alpinen Bergpassagen bis zu verwilderten Wiesenpfaden war alles dabei  sogar nur ganz kurze Straßenabschmitte.

Als großes Problem stellte sich heute die Suche nach einem abendlichen Platz mit Wasser zum zelten heraus.

Wenn das Wasser da war, was auch selten vorkam, dann immer eingezäunte Flächen. An den Hängen wird viel Landwirtschaft betrieben. Dann war endlich alles gegeben, ja aber morgen beginnen dort Rodungsarbeiten. Die Hinweise waren da sehr deutlich und das Zelten untersagt. Also habe ich mich bis zu einem Campingplatz im Tal durchgekämpft.

Der Ausblick vom Zelt,  der Wermutstropfen,  die E6 führt quasi 20m neben dem Zelt vorbei

Da sind 30€ schon heftig,  als Zelter hat man meist die schlechtesten Plätze am Gelände. Ein paar Motorradfahrer mit Zelt sind noch da und sonst ist alles von Wohnmobilen geprägt. Die meisten nehmen ihn wohl nur als Übernachtungsplatz auf ihrem Weg nach Norden.

Nichts desto Trotz ein schöner Tag und da ich wirklich müde bin, werde ich wohl trotzdem schlafen können.

Hier gibts auch immer Brücken

Die Aussichten waren auch sehenswert

Inzwischen weiß ich,  das erschaffen die Raupen der Gespinstmotte
Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

4. Tag 29.6. Endlich gehts los

Nach einem ausgiebigen Frühstück starte ich bei bewölktem Himmel, aber angenehmen Temperaturen.

Einige Kilometer noch durch den Ort am Hang entlang.

Leider bin ich heute viel auf Teerstraßen unterwegs,  ein echter Wermutstropfen. Im Laufe des Tages begegne ich etlichen Wanderern, alle aus Deutschland. Die meisten teilen sich den Olavsweg auf dtei Jahre auf,. Er ist einfach zu lang für einen Jahresurlaub.

Nochmal das Kunstmuseum,  heute konnte ich mitten auf der Straße  für das Bild stehen bleiben
Kunstvolle Konstruktionen um über den Zaun zu klettern, die hier war wenigstens stabil und wie unschwer zu erkennen ist,  bis Trondheim ist es nicht mehr so weit😉

Mein Plan für dieses Jahr ist, erst mal auf dem Olavsweg bis Trondheim zu gehen. Danach sollte ich fit genug für die Berge sein, die mich auf dem Weg zur Küste nach Bergen erwarten.

Die erste Umleitung

Bedeutet wieder ein paar Kilometer auf der Straße zu gehen. Ein bisschen öde, da trifft es sich gut das ich einen Herrn in meinem Alter aus Dresden treffe. 

Wir unterhalten uns angeregt und wieder sind ein paar Kilometer geschafft,  bevor sich unsere Wege wieder trennen.

Der ganze Baum, bis in die äußersten Spitzen ist mit diesem Gespinst überzogen, schaut fast wie eine Folie aus.

Besonders gut bekommt ihm das scheinbar nicht, der Blattaustrieb ist kaum zu sehen. 

Der Kjærlighetsfossen eine beeindruckende Geräuschkulisse
Da kam mal viel Wasser runter,  alles liegt kreuz und quer und die Böschung wurde auch mitgerissen
Ich bin immer am Hang unterwegs,  fa entschädigen wenigstens die Ausblicke für den vielen Asphalt
Der Blick von meinem Essplatz
Den perfekten Zeltplatz habe ich auch noch gefunden