Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

14. Tag 9.7. Von Hageseter nach Drivstusætra

Heute ein Tag mit Sonnenschein,  zumindest manchmal und auch nur ein paar Wassertropfen von oben.

Der erste Stopp war die Eysteinkyrka in Hjerkinn. Sie dient auch als kleines Pilgerzentrum. Dort wurde ich von einer netten älteren Dame begrüßt und auf eine Tasse Kaffee und Keksen eingeladen und mit viel Wissenswertem zum Olavsweg und dem Dovrefjell versorgt. Einen Tipp für einen schönen Zeltplatz hatte sie auch parat, den ich jetztauch gewählt habe. Im Laufe der Zeit trudelten einige bekannte Gesichter ein und mein neuerlicher Aufbruch startete später als geplant.  Aber die Gelegenheit will genutzt werden für ein nettes Gespräch.

zur Abwechslung mal eine moderne Kirche

Da das Wetter schön war,  gibts auch ein paar Bilder der grandiosen Aussichten.

die Snøhetta, trägt ihren Namen zurecht
Mehrere Kilometer waren sie meine Vorhut,  oft zum Greifen nah
Schneeenzian, die Blüten haben einen Durchmesser von 1cm
Das hat Seltenheitswert
nicht viel Platz im Tal

Eisenbahn,  die E6 und der Fluss Driva, da bleibt für uns Fußgänger nur die steilen Hänge. Ganz hinten rechts kann man den Pfd den Berg hinauf erkennen.

Beeindruckende Wasserfälle rauschen zu Tal
mein Zeltplatz
der Blick aus dem Zelt auf einen Wasserfall

Ein schöner Tag,  wenns mal nicht regnet

Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

13. Tag 8.7. Von der Fokstugu bis zum Hagester Campingplatz

Ein wahres Wunder heute morgen,  kein Regen. Das ganze Equipment ist trocken geworden.

Ofen eingeheizt,  dann schaffen es die Schuhe schon in 14h zu trocknen
Fokstugu,  links das Haus für die Pilger

Also frischen Mutes gleich mal wieder auf 1200 Meter hinauf,  heute sogar mit Aussicht.

die Berge sind das Rondane Gebirge

Hier liegt vereinzelt noch Schnee

Heute war es doch deutlich trockener als gestern,  trotzdem gehören sumpfige und matschige Abschnitte einfach dazu.

Auf diesem Weg spendieren sie uns sogar Brücken.  Bei manchen ist allerdings ein 2. Blick nötig ob die überhaupt benutzt werden möchte

Man kann sehen,  der Knick wurde verstärkt,  also okay
Unglaubliche Vielfalt an Grün
Ein See aus der Ferne, rechts war er zu umrunden
Von der Mitte aus
Es war ihr scheinbar zu kalt zum Fliegen
Nach 8km endlich geschafft

Ab dem frühen Nachmittag war dann Schluss mit Lustig und mein treuer Begleiter,  der Regen meldete sich zurück. So wurde aus der geplanten Unterkunft mit Zelt am Campingplatz  ein Zimmer im Haupthaus,

denn genau

bis morgen früh solls so nass bleiben.

Hier gibts sogar einen Schuhtrockner, ein kleiner Luxus für geplagte Füße.

Irgendwie verleiteten die verfügbaren festen Unterkünfte schneller aufs Zelten zu verzichten,  ich hoffe ich werde nicht zu bequem.