Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

16. Tag 11.7. Von Ryphusan nach Oppdal

In der Früh noch warm eingepackt, der Wind war immer noch kalt und stürmisch, wurde es doch ein schöner Tag.  In dessen Verlauf ich mich einiger Schichten entledigen konnte,  um am Ende mit kurzer Hose und Shirt die Etappe zu beenden.

Weißblauer Himmel den ganzen Tag und heute scheint es wirklich nicht mehr zu regnen.

Der Weg führte vom Dovrefjell wieder hinab in die Zivilisation.

das Vinstratal
Wasserfälle von allen Seiten rauschten von den Höhen herab
der Fluss wurde immer breiter
an steilen Abhängen entlang
grub er sich ein immer tiefer werdendes Tal

Laut den Infotafeln wird dieses Tal nur im Sommer bewirtschaftet.  Kühe und vor allem Schafe bevölkern die Hänge.

Vereinzelt sieht man Höfe und das Wasser ist allerreinstes Trinkwasser.

von außen unscheinbar,  die Michaelskapelle
das große Fenster an der Stirnseite bietet eine atemberaubende Aussicht, da brauchts kein bemaltes Glas

Auch die Akkustik war unglaublich  ich habe es ausprobiert es war ja keiner da.

Hier vereinigte sich das Tal dann wieder mit dem Drivdalen und die E6 ist auch wieder da.

Drivdalen

Heute ist endlich wieder Einkaufen angesagt und die Vorräte für 2 Tage müssen besorgt werden und natürlich spendiere ich mir auch frischen Salat und Obst für heute Abend.

Auch wenn mal wieder ein paar Straßenkilometer dabei waren,  bei diesem Wetter und der tollen Umgebung,macht alles Spaß

Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

15. Tag 10.7. von Drivstusætra nach Ryphusan

Gestern Abend treffen noch Christine,  Lisa und Kathleen ein. In aller Eile helfe ich ihnen beim Zeltaufbau denn es beginnt ordentlich zu regnen und so war mir doch noch Regen vergönnt 😉.

Heute morgen sind wir dann schon um kurz nach 6 Uhr gestartet,  denn der Wetterbericht kündete ab Mittag Sturm und starke Regenfälle an.

Wir beschlossen nur eine kurze Etappe bis zu einer Hütte zu gehen,  in der Hoffnung noch vor dem großen Regen anzukommen.

Erst gings bergauf und es boten sich nochmal beeindruckende Aussichten auf die Berge.

Der Wind wurde während des Vormittags immer stärker und sehr  stürmisch. Handschuhe,  Mütze die komplette Regenkleidung waren als Windschutz nötig. Wir schafften es tatsächlich vor dem Regen und zelten wäre bei besten Willen nicht möglich.  Mein Zelt würde diesen Windstärken nicht standhalten.

Im Laufe des Nachmittags traf noch ein polnisches Ehepaar ein und in der warmen Stube bei genügend Essen lässts sich dem Heulen des Windes und Prasseln des Regens an den Fenstern,  entspannt zuhören.