Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

18. Tag 13.7. Von Vasskjeldhaugen nach Mærk

Was für ein schöner Tag heute. Offiziell 25°C in der Sonne sicher mehr. Keine Wolke ließ sich blicken, Wasser war fast allezeit verfügbar, wunderschöne Landschaften, was will das Wandererherz mehr.

Ein Supermarkt lag auch auf dem Weg, so gab es heute mal zur Abwechslung Obst, Gemüse und eisgekühlte Limo zum Essen. Also, auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

runter kraxeln war angesagt,  das ist der Blick zurück
Rastplatz am Fluss Orkla
Durch eine wilde Schlucht mit bizarren Felsformationen führte der Weg
Brücke von Rennebu
der Blick mittig von der Brücke
altes Grabkreuz vom Friedhof in Rennebu

Es fällt auf, dass die Grabsteine Geburtsjahre aus Anfang des 19 Jhr.  angeben. Sie bleiben also lange stehen

Kirchturm dr Kirche von Rennebu
ein Toteisloch

Auch heute war es nicht leicht einen Zeltplatz zu finden,  alles ist eingezäunt oder bewirtschaftete Felder, auch viele Wälder sind von Zäunen umgeben.  Aber irgendwann findet sich dann doch ein Plätzchen.  Dieses Mal nicht im Unterholz.

Schafe weiden auch nicht weit entfernt,  so begleitet mich das Bimmeln ihrer Glocken in den Schlaf.

Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

17. Tag 12.7. von Oppdal nach Vasskjeldhaugen

In der Früh schaut das Wetter, trotz der guten Vorhersage, nicht Vertrauen erweckend aus. Zumindest der Blick voraus verheißt nichts Gutes.

der Blick zurück
und der in Wanderrichtung

Aber es regnet nicht und bis ich aus der Stadt raus bin, beginnt auch ein schöner Weg.

frisch verlegtes Grasdach

Oppdal ist scheinbar ein Wintersportort. Ich passiere Lifte und Schneisen den Berg hinauf und lande nach ein paar Kilometern auf einer Schotterstrasse. Scheinbar werden die Hausnummern einfach durchgezählt. Am Schluss nach fast 20km Straße sehe ich Hausnummern über 2500.

Schaut super stabil aus

War aber nicht so. Der mittlere Stein kippte komplett weg als ich drauf trat. Das verschafft einem dann einen Adrenalinkick und danach war ich wieder munter.  Wenn die Wege nicht so anspruchsvoll sind,  dann gehen meine Gedanken auf Reisen und ich bin nicht recht bei der Sache. Dann ist so ein Hallo-Wach Effekt ganz heilsam,  wenn er glimpflich ausgeht.  Außer einem gehörigen Schreck habe ich nichts abbekommen.

immer noch der Blick zurück
aber nach vorne wirds besser
und Mittags wars dann soweit,  die Sonne war da

Schotterstrassen sind schon okay wenn sie nicht frisch aufgeschüttet sind. Erstens geht es sich schwer auf dem weichen Untergrund und

wenn dann ein Auto vorbeifährt,  staubt es gewaltig. Es war aber generell nicht viel Autoverkehr auf der Straße und so war ich nur ein bisschen verstaubt.

Die Zeltplatzsuche gestaltete sich heute mal wieder schwierig,  so viel war eingezäunt oder Häuser in der Nähe. So bin ich mitten in einem kleinen Wäldchen gelandet.  Die Mückendichte ist zum Aushalten und ich bin nicht weithin sichtbar.