Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

34. Tag 29.7. von Bjørnhollia zu Eldåbu

Nach einem überaus feudalem Frühstück mache ich mich auf den Weg. Noch einmal einen Berg rauf und etwas runter und dann in leichtem Auf und Ab gehts dahin. Die Berge um mich herum werden langsam niedriger und die Wege weniger steinig. So langsam gehts sich richtig entspannt.

Mittig kann man die Hütte sehen in der ich übernachtet habe

Hier auch noch eine Prospektseite die ein wenig über das Rondane erklärt.

ein Bootshaus, praktisch in den Hang eingegraben
Frösche gibt es auch
auf die bemoosten Steine zu treten ist eine rutschige Angelegenheit
Gras wächst auch wieder und die Schafe und auch einige Kühe sind unterwegs
die Steine auf dem Weg werden weniger

Nachdem mein Zelt gerade vollkommen trocken ist und die Isomatte auch nicht mehr so recht will, habe ich beschlossen noch einmal in einer Hütte zu schlafen. Diesrs Mal ist es wieder eine ohne Hüttenwart und ich benötige wieder meineDNT Schlüssel im Aufsperren zu können. Im Laufe des Abends trudeln noch ein paar Leute ein und wir verbringen einen unterhaltsamen Abend.

Der Blick von det Hütte aus
Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

33. Tag 28.7. von Dørålsæter bis zur Bjørnhollia

Seit 3 Tagen denke ich mir schon, das meine Isomatte etwas Luft verliert. Seit heute ist klar, sie muss irgendwo ein kleines Loch haben.  Sie ist in der Früh nicht vollkommen platt, aber viel fehlt nicht. Nachdem ich seit zwei Tagen wieder mal mit komplett nassen Schuhen und Socken laufe, habe ich beschlossen in einer Hütte zu schlafen.  Diese hier ist allerdings Luxus.  Mit Dusche, Abendessen und Frühstück . Das hat in Norwegen seinen Preis,  aber heute gönne ich mir das. Bis jetzt war das Wetter trocken,  wie versprochen und beinahe hätte ich doch das Zelt aufgebaut.  Bin aber froh mich für den Luxus entschieden zu haben,  gerade schüttet es unglaublich.  Der Wind bläst sowieso,  ich bin ja immer zwischen 1000 und 1500 Meter unterwegs. Landschaftlich wars wunderschön und vom Anspruch auf den mit viel Geröll und Felsen gespickten Weg, ganz okay. Gerade habe ich erfahrene Norwegen Wanderinnen aus Deutschland getroffen,  die mir erzählt haben,  das das Rondane Gebiet deutlich anspruchsvoller als das Jontunheimen ist. Das hatte ich genau anders rum gesehen. Also wer weiß,  vielleicht mache ich die geplanten Abschnitte doch noch mal. Also hier noch ein paar Bilder von einem schönen Tag.

Nachdem ich keinen Platz reserviert habe   schlafe ich im Dormitorium unterm Dach.  Ist aber auch super hergerichtet.  Nachdem wir nicht viele sind, wurden die Betten, jedes ist numeriert, mit weitem Abstand vergeben.  Ich finde es ganz okay.