Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

19. Tag 14.7. Von Mørk nach Løkken Verg

Natürlich findet das gestrige Traumwetter heute keine Fortsetzung. Aber bis zur Ankunft war es trocken und warm.

Alte Höfe, die Kühe sind auf der Weide,  das Haus ist unbewohnt
immer noch am Fluss Orkla entlang,  die Schotterstrasse war mein treuer Begleiter
endlich mal ein gemütlicher Sitzplatz, sogar mit Blumensträußchen

Ein paar kalte Köstlichkeiten in Form von Eis oder Cola hätte ich auch erstehen können. Aber mein eigener Proviant muss weniger werden, den will ich ja nicht nur schleppen.

an denen konnte ich nicht vorbeigehen
die Kirche von Meldal, ziemlich üppig geschmückt
auch in Meldal

Dann doch endlich einmal wieder ein Wanderweg

der alte Wegweiser,  war schon sehr aufwändig mit Metallgussplatte
Die Neuen haben ein Kunststoffemblem  aufwändig sind auch sie gestaltet
die waren hinter mir her

Normalerweise verziehen sich die Kühe wenn ich komme. Diese hier nicht, so nach und nach kamen sie alle den Hang herunter galoppiert. Ich bekam dann doch  Angst. Wegrennen so dachte ich, ist wahrscheinlich das falsche Signal.  Es war auch nicht wirklich möglich, denn von der Wiese war in diesem  Fall nichts als tiefgründiger Matsch übrig. Mit meinen Stöcken versuchte ich sie zumindest auf Abstand zu halten, das klappte auch nicht wirklich.  Ich war echt froh als  die Leiter über den Zaun vor mir auftauchte. Ein wenig hektisch kletterte ich hinauf, wobei ich mir prompt das Knie anstieß. Während der nächsten Kilometer merkte ich beim Gehen nichts, aber jetzt ist es etwas geschwollen.  Wird hoffentlich keine Probleme bereiten.

Zelt aufbauen klappte noch bevor der Regen einsetzte. Also alles bestens.

Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

18. Tag 13.7. Von Vasskjeldhaugen nach Mærk

Was für ein schöner Tag heute. Offiziell 25°C in der Sonne sicher mehr. Keine Wolke ließ sich blicken, Wasser war fast allezeit verfügbar, wunderschöne Landschaften, was will das Wandererherz mehr.

Ein Supermarkt lag auch auf dem Weg, so gab es heute mal zur Abwechslung Obst, Gemüse und eisgekühlte Limo zum Essen. Also, auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

runter kraxeln war angesagt,  das ist der Blick zurück
Rastplatz am Fluss Orkla
Durch eine wilde Schlucht mit bizarren Felsformationen führte der Weg
Brücke von Rennebu
der Blick mittig von der Brücke
altes Grabkreuz vom Friedhof in Rennebu

Es fällt auf, dass die Grabsteine Geburtsjahre aus Anfang des 19 Jhr.  angeben. Sie bleiben also lange stehen

Kirchturm dr Kirche von Rennebu
ein Toteisloch

Auch heute war es nicht leicht einen Zeltplatz zu finden,  alles ist eingezäunt oder bewirtschaftete Felder, auch viele Wälder sind von Zäunen umgeben.  Aber irgendwann findet sich dann doch ein Plätzchen.  Dieses Mal nicht im Unterholz.

Schafe weiden auch nicht weit entfernt,  so begleitet mich das Bimmeln ihrer Glocken in den Schlaf.