Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

15. Tag 10.7. von Drivstusætra nach Ryphusan

Gestern Abend treffen noch Christine,  Lisa und Kathleen ein. In aller Eile helfe ich ihnen beim Zeltaufbau denn es beginnt ordentlich zu regnen und so war mir doch noch Regen vergönnt 😉.

Heute morgen sind wir dann schon um kurz nach 6 Uhr gestartet,  denn der Wetterbericht kündete ab Mittag Sturm und starke Regenfälle an.

Wir beschlossen nur eine kurze Etappe bis zu einer Hütte zu gehen,  in der Hoffnung noch vor dem großen Regen anzukommen.

Erst gings bergauf und es boten sich nochmal beeindruckende Aussichten auf die Berge.

Der Wind wurde während des Vormittags immer stärker und sehr  stürmisch. Handschuhe,  Mütze die komplette Regenkleidung waren als Windschutz nötig. Wir schafften es tatsächlich vor dem Regen und zelten wäre bei besten Willen nicht möglich.  Mein Zelt würde diesen Windstärken nicht standhalten.

Im Laufe des Nachmittags traf noch ein polnisches Ehepaar ein und in der warmen Stube bei genügend Essen lässts sich dem Heulen des Windes und Prasseln des Regens an den Fenstern,  entspannt zuhören. 

Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

14. Tag 9.7. Von Hageseter nach Drivstusætra

Heute ein Tag mit Sonnenschein,  zumindest manchmal und auch nur ein paar Wassertropfen von oben.

Der erste Stopp war die Eysteinkyrka in Hjerkinn. Sie dient auch als kleines Pilgerzentrum. Dort wurde ich von einer netten älteren Dame begrüßt und auf eine Tasse Kaffee und Keksen eingeladen und mit viel Wissenswertem zum Olavsweg und dem Dovrefjell versorgt. Einen Tipp für einen schönen Zeltplatz hatte sie auch parat, den ich jetztauch gewählt habe. Im Laufe der Zeit trudelten einige bekannte Gesichter ein und mein neuerlicher Aufbruch startete später als geplant.  Aber die Gelegenheit will genutzt werden für ein nettes Gespräch.

zur Abwechslung mal eine moderne Kirche

Da das Wetter schön war,  gibts auch ein paar Bilder der grandiosen Aussichten.

die Snøhetta, trägt ihren Namen zurecht
Mehrere Kilometer waren sie meine Vorhut,  oft zum Greifen nah
Schneeenzian, die Blüten haben einen Durchmesser von 1cm
Das hat Seltenheitswert
nicht viel Platz im Tal

Eisenbahn,  die E6 und der Fluss Driva, da bleibt für uns Fußgänger nur die steilen Hänge. Ganz hinten rechts kann man den Pfd den Berg hinauf erkennen.

Beeindruckende Wasserfälle rauschen zu Tal
mein Zeltplatz
der Blick aus dem Zelt auf einen Wasserfall

Ein schöner Tag,  wenns mal nicht regnet