Regen von morgens bis abends, da gibt es nicht viel Fotos. Zuerst 18km auf der Straße durch das Storlidalen bis nach Lønset zum kleinen Supermarkt. Bei diesem Wetter ist mir die Straße sogar recht. Es waren für eine Woche Lebensmittel einzukaufen, danach war der Rucksack schon deutlich schwerer und den Berg hinauf wars nicht ganz so leicht.
Der Blick den Berg hinauf, leider nicht viel zu sehen
Dafür noch ein paar Bilder der Hütte
Im Moment bin ich ganz allein und habe den Küchenofen eingeheizt, meine Kleidung wird hoffentlich bis morgen früh trocken und ich genieße die Wärme.
Mit vollem Sonnenschein werde ich heute morgen geweckt, sodass mir schon im Zelt zu warm wird.
Mitternacht, die Sonne ist schon vor einer Stunde untergegangen, dunkler wird es nicht
Mach dem Start ging es erst mal langr bergab ins nächste Tal.
die neue Bergkette kommt in Sicht
Dann führte der Weg 11km den See entlang. Inzwischen weiß ich, das sich das meistens zu einer anstrengende Sache entwickelt. Scheinbar waren meine Beine schwer von gestern oder die Hitze setzte mit zu. Auf jeden Fall tat ich mich schwer, auf holprigem Pfad, ewig auf Felsbrocken balancierend und über Wurzeln kraxelnd im ewigen steilen Auf und Ab, fand der Weg, gefühlt kein Ende. Eigentlich war ich meist im Schatten unterwegs, aber der Schweiß floß in Strömen und die dauernde Konzentration erschöpfte mich zusätzlich.
Irgendwann hatte ich es geschafft und die Vassensætrinhytte erreicht
Jetzt war erst mal Doping mit einer Tasse Kaffee und etwas Süßem angesagt. Diese Sachen habe ich normalerweise immer im Rucksack vorrätig und beim Gas zum Erhitzen schaue ich schon, das mir das nicht so schnell ausgeht.
Die letzten 6km den Berg rauf und wieder runter in ein neues Tal, liefen dann einwandfrei. Ist nicht immer zu verstehen, warum manche Abschnitte so schwer fallen.
der Blick zurück, entlang dieser Berghänge verlief der Pfaddas neue Tal, die Berge sind höher meine Unterkunft heute, sogar mit Strom und Dusche