Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

13. Tag 8.7. Von der Fokstugu bis zum Hagester Campingplatz

Ein wahres Wunder heute morgen,  kein Regen. Das ganze Equipment ist trocken geworden.

Ofen eingeheizt,  dann schaffen es die Schuhe schon in 14h zu trocknen
Fokstugu,  links das Haus für die Pilger

Also frischen Mutes gleich mal wieder auf 1200 Meter hinauf,  heute sogar mit Aussicht.

die Berge sind das Rondane Gebirge

Hier liegt vereinzelt noch Schnee

Heute war es doch deutlich trockener als gestern,  trotzdem gehören sumpfige und matschige Abschnitte einfach dazu.

Auf diesem Weg spendieren sie uns sogar Brücken.  Bei manchen ist allerdings ein 2. Blick nötig ob die überhaupt benutzt werden möchte

Man kann sehen,  der Knick wurde verstärkt,  also okay
Unglaubliche Vielfalt an Grün
Ein See aus der Ferne, rechts war er zu umrunden
Von der Mitte aus
Es war ihr scheinbar zu kalt zum Fliegen
Nach 8km endlich geschafft

Ab dem frühen Nachmittag war dann Schluss mit Lustig und mein treuer Begleiter,  der Regen meldete sich zurück. So wurde aus der geplanten Unterkunft mit Zelt am Campingplatz  ein Zimmer im Haupthaus,

denn genau

bis morgen früh solls so nass bleiben.

Hier gibts sogar einen Schuhtrockner, ein kleiner Luxus für geplagte Füße.

Irgendwie verleiteten die verfügbaren festen Unterkünfte schneller aufs Zelten zu verzichten,  ich hoffe ich werde nicht zu bequem.

Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

12. Tag 7.7. Von Rudi zur Fokstugu

Heute gibts nur ein Bild.schon kurz nach 4 Uhr morgens bin ich wach und nach einer halben Stunde gebe ich auf. Es klappt nicht mehr mit dem Einschlafen.  Das hat den Vorteil, dass es noch nicht regnet und das Zelt außen nur wenig nass ist vom nächtlichen Regen. So bin ich schon kurz vor sechs auf den Beinen, was mit  wirklich noch eine Stunde gehen im Trockenen ermöglicht.  Mich erwischt ein 3stündiger Starkregen,  dem mein Equipment nicht allzulange standhält. Das Handy muss ich in den Rucksack packen,  denn die Feuchtigkeit dringt auch in die Taschen.

Heute beginnt der Aufstieg ins Dovrefjell bis auf 1200 Meter,  natürlich pfeift da oben auch ordentlich der Wind und mit 6°C ist es auch nicht besonders warm. Das Wasser kommt mir Sturzbachartig auf dem Weg entgegen, sodass ich nach einiger Zeit komplett durchnässt bin. Dummerweise habe ich die Handschuhe im Packsack ganz unten im Rucksack verstaut unf meine Finger sind so kalt und starr, das ich die Schnallen vom Rucksack nicht öffnen kann.

Selber Schuld!

Von der schönen Aussicht bekomme ich nicht mit.

Ein regelrechtes Dejavu erlebe ich auf dem Fjell. Sumpf, Bäche die aufgrund des tagelangen Regens so viel Wasser führen, das die Brücken alle zu kurz sind oder sie nicht mit einem großen Schritt überqueren kann. Alles steht unter Wasser, hatte ich schon wieder komplett vergessen.

Im Rekordtempo renne ich dutch den Tag und bin trotz des Aufstiegs und 23km schon um eins da. Denn ich habe mir einen Platz in einer Herberge reserviert,  wenigstens dafür war ich gestern schlau genug,

Eine lange heiße Dusche und dann Essen kochen, Ofen einheizen und dann ausgiebig den Nachmittag verschlafen. Das weckt die Lebensgeister. Gegen  Abend trudeln dann ein paar Pilger ein, alle auch nass bis auf die Haut und so ist jetzt Schluss mit dem gemütlichen beisammen sitzen, alle sind etwas ausgelaugt.

die Kirche von Dovre