Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

35. Tag 30.7von Eldåbu bis Oslo

Nochmal ein Bilderbuchtag. Anfangs noch etwas dunstig reißt der Himmel auf und die Sonne lässt sich immer wieder sehen.  Auch landschaftlich war nochmal alles dabei. Steine wohin das Auge schaut, Sumpf und kleine Flussquerungen und auf einen Berg gings auch noch einmal.

Dunst in der Ferne
alles wird wieder grün, kaum das ich die 1000 Meter Marke unterschreite

Die Aussicht vom Berg  habe ich für eine letzte Kaffeepause genutzt.

Ich musste bis Lundes gehen um mit einem Bus der nur einmal am Tag fährt nach Ringebu und dort zum Zug zu kommen.  Ich wollte dann den Anschlusszug buchen,  aber in Norwegen hat auf der Langstrecke jeder einen Sitzplatz sicher und die App meldete nicht buchbar. In Lundes traf ich auf einen Norweger bzw er auf mich  indem er mich ansprach das ich so verloren ausschaue. Ja, in dem Moment war das auch so, denn ich war auf der Suche nach der Bushaltestelle. Ich wurde aufgeklärt , das ich da schon richtig sei und Zeichen gäbe es auf dem Land nicht. Der Bus hält wenn er dich sieht.  Weil noch Zeit war, kamen wir ins Gespräch über unsere Touren.  Nebenbei erzählte ich auch noch das ich später 2,5h am Bahnhof auf den übernächsten Zug warten müsste weil der nächste nicht buchbar sei. Er meinte daraufhin,  dass er mit dem Schaffner reden könne,  die hätten den Überblick und oft könne man dann doch mit. So recht habe ich nicht dran geglaubt,  aber es hat geklappt.  So bin ich doch nicht mitten in der Nacht, sondern am frühen Abend in Oslo angekommen.

Morgen geht es dann mit dem Flugzeug heim,  die letzte Bahnodyssee ist noch sehr präsent und heimwärts habe ich nicht mehr so viel Muße für eine lange Fahrt.

Ein kurzes Resümee

Der Olavsweg, der in Norwegen im übrigen Gudbrandsdalweg heißt,  bietet einen Querschnitt vieler Landschaften. Mir war er zu Verkehrsreich, der Straßenlärm war, wenn oft nur als Rauschen hörbar, fast immer präsent.  Mir sind die wilden Teile wie ich sie die letzten zwei Wochen erleben durfte erheblich lieber, auch wenn ich da nah an meine Grenzen gekommen bin.

So werde ich, mit noch genauerer Vorbereitung  wieder mal nach Norwegen kommen

und wie immer gilt:

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Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

34. Tag 29.7. von Bjørnhollia zu Eldåbu

Nach einem überaus feudalem Frühstück mache ich mich auf den Weg. Noch einmal einen Berg rauf und etwas runter und dann in leichtem Auf und Ab gehts dahin. Die Berge um mich herum werden langsam niedriger und die Wege weniger steinig. So langsam gehts sich richtig entspannt.

Mittig kann man die Hütte sehen in der ich übernachtet habe

Hier auch noch eine Prospektseite die ein wenig über das Rondane erklärt.

ein Bootshaus, praktisch in den Hang eingegraben
Frösche gibt es auch
auf die bemoosten Steine zu treten ist eine rutschige Angelegenheit
Gras wächst auch wieder und die Schafe und auch einige Kühe sind unterwegs
die Steine auf dem Weg werden weniger

Nachdem mein Zelt gerade vollkommen trocken ist und die Isomatte auch nicht mehr so recht will, habe ich beschlossen noch einmal in einer Hütte zu schlafen. Diesrs Mal ist es wieder eine ohne Hüttenwart und ich benötige wieder meineDNT Schlüssel im Aufsperren zu können. Im Laufe des Abends trudeln noch ein paar Leute ein und wir verbringen einen unterhaltsamen Abend.

Der Blick von det Hütte aus