von Hemavan zum Nordkap

27. Tag 14.8.23

von Abisko bis in die Nähe der Pålnostugan

Der Weg führt jetzt weiter auf dem Nordkalottleden, die Fortsetzung vom letzten Jahr. 6kg mehr machen 16,2kg Gesamtgewicht. Die Waage am Eingang zeigt es unerbittlich an. Fühlt sich schwer an. Nach einem gemütlichen Frühstück zusammen mit Gerlinde und Heiner der Bekanntschaft von gestern Abend ( teilweise aus Bayern) machte ich mich um kurz nach 9 Uhr, bei leichtem Nieselregen, auf den Weg.

Immer am See entlang, leider oft auf extrem rutschigen Holzbohlen. Egal wie ich aufpasse, einmal legt es mich fast immer hin. Heute wenigstens ohne Blessuren. Wenn sie trocken sind, ist das eine tolle Erleichterung bei sumpfigen Gelände, aber nass ist das für mich wie Glatteis.

Wenn möglich, laufe ich daneben
Vogelschutzgebiet bis Ende Juli
Die E 10 verläuft teilweise direkt am See, die Bahnlinie nach Narvik parallel dazu in der Nähe

Im Laufe des Vormittags hört der Regen auf.

auch den 2. Weltkrieg haben wir Deutsche bis in den Nordwestlichsten Zipfel Schwedens gebracht
Tunnel
Schaut aus, als würde alles bald wie ein Kartenhaus auseinander fallen
Dann steige ich ungefähr 50 Meter hoch und schon bietet sich eine komplett andere Landschaft

Die Wege, obwohl noch in Schweden werden wieder so wie letztes Jahr in Norwegen. Deutlich anspruchsvoller und ich komme natürlich auch langsamer voran. Ungewohnt ist es auch dass ich fast niemandenm mehr begegne. Echte Einsamkeit, fällt mir auf, bin ich bis jetzt nicht gewohnt.

Wie sooft im letzten Jahr, auch jetzt. Runter zum Wasser und gegenüber wieder hoch. Tendenziell meistens sehr steil
hier das Gleiche

Trotzdem schön, halt anstrengender als vorher

Kurz vor der Hütte habe ich hoch über dem See einen schönen Platz zum Zelt aufstellen gefunden. Mitten in den Blaubeeren, dadurch ein weicher Untergrund und die Nachspeise direkt vor dem Zelt.

Ausblick auf den See Bolnoluokta
von Hemavan zum Nordkap

26. Tag 13.8.23

Abisko

Ruhetag, den hats dringend gebraucht.

Trotzdem bin ich noch zum Supermarkt gegangen um mein Paket abzuholen. Eigentlich hätte es zur Fjällstation kommen sollen, das hat nicht geklappt. Im Supermarkt ist auch die Poststelle. Eigentlich hatten die das Paket schon wieder zurück geschickt weil es maximal 10 Tage aufgehoben wird. Aber in der Poststelle in Kiruna haben sie es wieder zum Supermarkt geleitet und einen Tag bevor ich ankam war es also wieder da. Dafür musste ich dann auch noch extra etwas bezahlen, aber was hilft es. Jetzt habe ich zumindest wieder ordentliche Mahlzeiten für die nächsten 10 Tage. Nur ein paar Nüsse, Kekse, Kaffee und Süßigkeiten wurden noch eingekauft. Insgesamt sind es jetzt 6kg Essen, nur gut das da jeden Tag 600gr davon weg kommen.

Abends saß ich noch mit dem schweizer Zimmerkollegen, einer Holländerin und zwei Deutschen im Lapplandzelt auf einen Ratsch zusammen.