Camino del norte

11. Tag 14.4.23

von Portugalete nach Oñton

Heute hat uns der Regen das erste Mal von Anfang an begleitet. Wie eigentlich immer gehen wir gleich mal einen Espresso trinken und da gibts auch immer ein süßes Gebäck dazu. Heute lag eine kleine Bäckerei auf den Weg . Der Verkaufsraum war nur durch eine Glasscheibe von Backstube getrennt und es war schon interessant den Bäckern zuzuschauen und vor allem den Backofen zu sehen. Wir bekamen dann auch noch ein Brot als Wegzehrung mit einem Buen Camino als Abschiedsgruß geschenkt.

Nach dem Ort führte uns eine mindestens 1km lange Rad -und Fußgängerbrücke über ein gigantisches Autobahnkreuz und dann auf einer alten Bahntrasse weiter.

entspannte Steigungen

Nachdem ich im Vorfeld beschlossen hatte keine Regenhose mitzunehmen kam heute mein selbstgemachter Regenrock zum Einsatz. Nach einer Idee von Christine Thürmer, eine Extremweitwanderin, habe ich einen Müllsack dazu umfunktioniert und seitliche kurze Schlitze geschnitten. Der Rock wird dann durch den Hüftgurt vom Rucksack gehalten . Ich kann das echt empfehlen hat super funktioniert. Mein Mann hat mir allerdings zu verstehen gegeben, das er es bevorzugen würde wenn ich das Teil erst am Stadtrand anlege. Manchmal erfülle ich Wünsche, dieses Mal hatte er Glück, besonders kleidsam schaut das wahrscheinlich wirklich nicht aus. Später haben wir dann noch jemand getroffen der gleich gewusst hat woher die Idee mit dem Müllsack kam.

Schöne Ausblicke auf Meer und Küste waren auch wieder dabei.

Schaut schon stürmischer aus sls sonst
früher wurde an diesem Küstenstreifen Eisenerz abgebaut und per Schiene abtransportiert
auch eine Art seinem Pferd Bewegung zu verschaffen

In der privaten Herberge sind wir heute sieben Deutsche davon sechs Frauen.

Camino del norte

10. Tag 13.4.23

von Bilbao nach Portugalete

Heute morgen haben wir uns umentschieden und sind nach einem ausgiebigen Stadtbummel in Bilbaos Altstadt noch bis Portugalete gelaufen. Die riesige Altstadt ist beeindruckend und die Häuser sind von außen durchaus sehenswert und wirken in Stand gehalten. Ein paar Fotos müssen hier reichen.

Nochmal das Guggenheimmuseum von der anderen Flußseite aus. Die Brücke ist regelrecht integriert in den Bau

Im Erdgeschoss eines jeden Hauses befinden sich kleine Läden. Jeder 4. ist ein kleiner Obst -und Gemüseladen. Unglaublich viele dieser kleinen Läden sind Lebensmittelgeschäfte. Auch Metzgereien und die Fischläden sind ein echter Hingucker.

Deckengemälde in den Arkaden, man wird mit Schauen und Staunen kaum fertig

In Portugalete ist dann eine einzigartige Fußgängerbrücke mit Schwebefähre, erbaut 1893, zu bewundern. Drüber gelaufen sind wir nicht wir haben die Fähre benutzt.

Der versprochene Regen erreichte uns erst am frühen Nachmittag und war dann nur immer in Schauern präsent. Also alles halb so schlimm. Der Wind pfeift hier am Golf von Biscaya schon ordentlich und die Regenjacke brauchen wir auch mehr als Windschutz.