Goldsteig

11.9. 17. Tag von Arber Schutzhaus nach Zwiesel

Der Name Schutzhaus ist irreführend. Da können sich viele Pensionen strecken um die Qualität der Zimmer zu erreichen die hier angeboten werden. Hier fühlt man sich wohl.

Das mit dem Sonnenaufgang klappte auch nur eingeschränkt. Der Himmel war Wolkenverhangen. Trotzdem hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Die Stimmung ist einfach besonders, so früh am Tag.

Danach gab es Frühstück und dann begann ein langer Abstieg nach Zwiesel. Übers Wochenende sind die wenigen Übernachtungsmöglichkeiten die es gibt restlos ausgebucht. So müssen wir ins Tal. Anfangs steil über viele Steine und Felsbrocken. Trotzdem gut zu wandern.

Ab Seeschleife verlassen wir den regulären Goldsteig und wandern auf einer Alternativroute entlang des Großen Regens. Anfangs noch auf Schotterstraße bis zum Arbersee. Um diese Zeit war noch nicht viel los.

Danach verlief der Weg auf Waldpfaden, vorbei an wirklich alten Bäumen und einem Moor. Wunderschön!

Kuriosität am Wegesrand
Der Herbst wirft seine Schatten voraus, die ersten bunten Blätter

Wir waren schon am frühen Nachmittag in Zwiesel, so gab es noch einen Spaziergang durch die Innenstadt. Hier finden großer und kleiner Regen zusammen und dann ist es nur noch der Regen.

Ein großer Betrieb der das hier auf die „Gläser“ gestellt hat.

Morgen fahren wir mit dem Bus hinauf nach Zwieselerwaldhaus. Von dort geht es auf der regulären Route über den großen Falkenstein und wieder hinunter nach Zwiesel. So haben wir nur das kurze Stück von Seeschleife über Bayerisch Eisenstein nach Zwieselerwaldhaus verpasst.

Goldsteig

10.9. 16. Tag von Arnbruck nach Arber Schutzhaus

Die 8 -1000er Tour. So wird dieser Tag im Heft zum Goldsteig beschrieben. Der Weg führt über acht Gipfel die alle über 1000m hoch sind. Höhenmeter kommen natürlich viel viel weniger zusammen. Trotzdem doch anstrengend. Anfangs war es zwar bedeckt aber immerhin die Sicht war noch gut. Deshalb können sich die ersten zwei Gipfelbilder sehen lassen.

Mühlriegel 1080 m
Ödriegel 1156 m

Die Aussichten vom Schwarzeck, Reischflecksattel, Heugstatt und Enzian verschwanden dann im dichten Nebel. Sicht unter 50 m.

Oben meist viele Blaubeerstreucher und Gräser und die neuen Bäume die seit 2008 wachsen werden auch langsam größer

Ab dem kleinen Arber war der Spuk vorüber.

Da ist das Werk bald getan, wir sind wieder im Nationalpark und der Borkenkäfer lebt ungestört

Vor uns war dann der erste Blick auf den gr. Arber möglich

Die Einrichtungen unserer Bundeswehr sind weithin sichtbar

Auch das letzte Stück ist irgendwann geschafft und die Aussicht, einfach grandios, angeblich bis zum Wilden Kaiser. Der liegt dann ja fast vor meiner Haustür. Mit viel gutem Willen meint man die Alpen zu sehen.

Da musste ich unbedingt rauf
Das Arber Schutzhaus, hier übernachten wir

Das Wetter ist nicht optimal und schon ist, trotz Seilbahn nichts los.

Mit der Beobachtung vom Sonnenuntergang am großen Arber wird es nichts. Die Nebelschwaden ziehen herauf, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Der Wecker ist gestellt und wir hoffen auf den Sonnenaufgang.