Europ. Fernwanderweg E1

24. und 25. Tag Hamburg

Ausschlafen, eine tolle Sache. Ich bin von Haus aus ein Frühaufsteher, aber zwei Tage ohne ein festes Programm, das ein baldiges Aufstehen erfordert, sind Erholung pur. Ein gemeinsames Frühstück mit interessierten Freunden, ratschen und lachen, ja das hat mir doch gefehlt.

Schlafen in einer super schön eingerichteten Umgebung.

Ein Dank an die WG Bewohner die mir das ermöglicht haben.

Gleich mal ein Einkaufsbummel über den Isemarkt. Ein Markt unter der U-Bahntrasse, die in diesem Abschnitt eine Hochbahn ist. Tolle Stände mit ganz speziellen Angeboten. Leider brauchen wir, außer Lebensmittel, nichts. Espresso trinken, flanieren, erzählen.

DOLCE VITA! ! ! ! !!!!

Ein Spaziergang durch den Park Planten un Blomen. Gemeinsam Essen gehen. Hamburgs Spezialität „Labskaus“ genießen, das musste sein.

Abends auf den Hafengeburtstag ein beeindruckendes Erlebnis, wenn auch die Menschenmassen auf die Dauer anstrengend sind.

Natürlich durfte auch der Bummel über die nächtliche Reeperbahn nicht fehlen. Das pulsierende Leben und das Ambiente muss man gesehen haben. Die Lautstärke ist allerdings eine Herausforderung für die Ohren und lange halten wir das nicht aus.

Hier noch ein Blick über Hamburg von oben. Wir haben uns einen Aperitif auf der Dachterrasse vom Radison Blue gegönnt.

Eine kleine Rundfahrt mit dem Birteboot bot sensationelle Blicke auf ein Aida Kreuzfahrtschiff, die Speicherstadt und die Elbphilharmonie.

Ein lauschiger Abend, warm eingepackt, an der Aussenalster mit einem Glas Aperol Spritz. Das Hafenfeuerwerk aus gebührender Entfernung gemeinsam genießen, sind unvergessliche Momente.

Europ. Fernwanderweg E1

23. Tag von Buchholz nach Hamburg

Mit der Aussicht auf einen ausführlichen Ratsch, lief es heute wie am Schnürchen. Schwungvollen Schrittes ging es dahin.

Vorbei an Wäldern und Wiesen. Sogar mit Rindern. Wenn so ein Bulle nahe am Elektrozaun steht, braucht es schon den Glauben an die Technik, das er schon Erfahrung gesammelt hat. Denn sonst hält den nichts auf.

Weil mir heute mal wieder eine Nacktschnecke begegnet ist, wurde mir erst bewusst, das ich die in der Heide überhaupt nicht gesehen habe. Wahrscheinlich nicht die richtige Umgebung bzw. Nahrungsangebot.

Dann, kurz vor den Toren Hamburgs noch einmal richtige Heidelandschaft, die gleichzeitig für einen Segelflugplatz genutzt wird. Wenn so ein Stück Heide komplett von Wald umgeben ist, nennt sich das dann Doppelheide.

Hier könnt ihr auch noch einmal den Unterschied zwischen einer jungen, frisch aufgegangen Heidefläche und einer ausgewachsenen sehen.

Gleich danach gab es nochmal Wald mit mehreren Bergen, nicht sehr hoch aber steil.

20% Steigung auf und ab, jeweils 50 – 100 Meter lang und das 8-10mal, ergeben doch eine ungewohnte Muskelbelastung.

Und dann war endlich die S-Bahn Station Hamburg Fischbek da und nach einer halben Stunde Fahrt und vier Stockwerke zu Fuß aufwärts war es soweit. Die ersten bekannten Gesichter nach gut drei Wochen, was für eine Freude.

Nach einem ausgiebigen Plausch ging es noch an die Landungsbrücken, denn hier ist gerade Hafengeburtstag.

Ein Besuch auf der Galerie der Elbphilharmonie habe ich auch gleich noch unternommen. Die Bilder von den Schiffen sind von da oben aus fotografiert.

Beeindruckend