Europ. Fernwanderweg E1

55. Tag von Oberems nach Reichenbach über Oberursel

Ein neuer Plan muss her.

Frankfurt ist die Messestadt schlechthin. Heute beginnt die Achima, eine Chemiemesse die nur alle drei Jahre stattfindet . Also steigen die Preise für Unterkünfte. Soviel wollen wir einfach nicht bezahlen. Wir wandern heute bis Oberursel, da steht das Auto und fahren dann weiter bis Reichenbach. Morgen geht es dann nach Norden bis Darmstadt und mit dem Bus wieder Retoure. Somit fehlen mir die zwei Etappen durch Frankfurt. Mit dieser Lücke kann ich leben.

Aber jetzt zur Hauptsache, dem Wandern. Heute geht es zum höchsten Berg im Taunus, dem großen Feldberg 880 Meter hoch. Nicht die Welt, aber doch schon etwas und der Vorgeschmack auf die Höheren. Teilweise so richtig auf schmalen Geröll übersäten, Wurzel durchzogenen Pfaden. Oben leider auf einmal eine dicke nebelige Suppe. Null Sicht. Auch die Zeit, die wir mit der Einkehr in die obligatorische Gaststätte verbrachten, veränderte die Wetterlage nicht. Also, hier die entsprechenden Bilder.

Der Henninger Turm, nur ein Schatten.

Später auf dem nächsten Gipfel, dem Altkönig, dann diese Fernsicht, ein Hohn.

Des Wanderers Leid, eine schlechte Aussicht zur rechten Zeit.

Das Wetter hat, entgegen der Vorhersage, gehalten. Erst bei der Ankunft in Reichenbach legte das Gewitter mit voller Kraft los.

Also, alles bestens!

Europ. Fernwanderweg E1

54. Tag von Idstein nach Oberems bei Glashütten

Heute lassen wir es gemütlich angehen. Ein kürzerer Abschnitt steht heute an, ganz bis nach Oberursel über den Feldberg war uns für einen Tag zuviel.

Der Feldberg, noch sehr weit weg.

Der Weg führt teilweise am Limes entlang. Ganz schön weit nordwestlich kamen sie, die Römer.

Die Luftaufnahmen der Archäologen bringen es an den Tag.

Unser Hotel bietet ein Schwimmbad, Sauna und Dampfbad, sowie ein gutes Abendessen. Das reicht uns dann für heute.