Ein warmer, windiger Tag, schön zum Wandern. Gestern Abend hat es noch ein Gewitter gegeben, da war das feste Dach über dem Kopf grad richtig.
Hinaus aus Ayora leider auf Teer, aber praktisch keine Autos. Als erstes kam ich in den Ort Zarra. Hier sieht man deutlich, die Kommune bemüht sich um ein schönes Ortsbild. Eine Künstlerin wohnt auch am Ort, schon gibt es einen Camino del Arte und einige Hsusgassaden sind mit Gemälden großer Meister geschmückt.




Nur 6 km weiter kommt der Ort Jarafúel, an dem laufe ich allerdings vorbei, ich habe alles für heute und morgen. Ich durchquere wieder mal eine interessante Landschaft. Vor allem die Farbe der Erde und Felsen beeindrucken. So viele verschiedene Farbtöne direkt nebeneinander. Auch die Form der Hügel, sehr ungewöhnlich.




Dann geht es wieder über einen Berg ins nächste Tal. Dort treffe ich auch wieder auf meine Originalroute.


Jetzt befinde ich mich bestimmt in einen Tal das vor sehr sehr langer Zeit mal ein Flusstal war. Links und rechts ragen bizarre Felsformationen in die Höhe.


Mit dem Zeltplatz war es gar nicht so einfach, alles extrem steinig. Jetzt stehe ich zwischen niedrigen Sträuchern und derBoden ist nur quasi mit Schotter bedeckt. Große Steine beschweren meine Heringe, die konnte ich teilweise nicht weit in den Boden zu versenken .
Der besagte Berg von der Abendsonne angestrahlt. Man wird es auf dem Bild nicht erkennen, aber es kreisen bestimmt 20 Gänsegeier am Himmel
