von Tarifa nach ...

42. Tag 22.3.25 bis fast zum Flughafen Guadix

Heute ein eiskalter extrem stürmischer Tag. Eigentlich hatte ich ja die Vorstellung immer im Frühling zu wandern, stattdessen kann die heutige Lage durchaus mit den letzten Tagen Richtung Nordkap mithalten. Mein Durchhaltevermögen wird auf eine harte Probe gestellt denn morgen soll zwar der Sturm endlich sich endlich mässigen, aber 2-5Grad sind auch nicht gerade üppig. So kommt es das Handy, Powerbank und Sportuhr mit in den Schlafsack dürfen, damit ihnen die Energie nicht abhanden kommt. Denn ohne bin ich hier genauso aufgeschmissen wie in Norwegen, Markierungen sind wenn, dann nur sporadisch vorhanden. Ich bin zwar gerade nicht mehr auf dem E4/GR7 unterwegs, aber es wäre trotzdem der Camino Espíritu al del Sur.

Die Durchquerung der Gorafe Wüste wie diese Gegend passenderweise heißt, zieht sich. Manchmal konnte ich kaum gerade stehen, und gerade jetzt im Zelt hoffe ich das die vielen Steine die ich auf jeden Hering gelegt habe, verhindern dass sie sich durch den Winddruck lösen. Heute war Premiere, vier deutsche Teenager, sie sind alle erst 19 Jahre und haben gerade das 1. Semester in München hinter sich kamen mir entgegen. Auch ich war für sie die erste nach einer Woche. Ist immer nett einen Plausch in der Heimatsprache zu halten, aber leider hatten wir nicht die gleiche Richtung.

Blick hinunter nach Gorafe

Ich musste unbedingt Wasser und Essen für heute und morgen einkaufen. Ein wirklich kleiner Laden maximal 50qm. Ich musste den Rucksack vor der Tür lassen, den es war voll und eng. Aber alles da was man so braucht

Das Nudelregal
und alles was das Herz bzw. der Haushalt so braucht
ist ein KI Übersetzung
die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada, näher komme ich ihnen nicht
Wer genau schaut, sieht die Steinhaufen auf jedem Hering

Die Eiche ist leider der einzige Windschutz weit und breit auf diese Hochebene

Hinterlasse einen Kommentar