Heute
Nacht kam der versprochene Regen, allerdings kein Vergleich zu dem was am Alpenrand runterkommt, eher ein stetiges Tröpfeln. Da s alles nass ist, dafür reicht es. So packe ich tatsächlich nach längerer Zeit ein nasses Zelt ein und werde es abends auch so aufstellen. Es ergab sich keine Möglichkeit es unterwegs zu trocknen. Tatsächlich wehte heute kein Lüftchen und die Sonne ließ sich auch nicht blicken, leider. Empfindlich kalt war es. Ich finde man merkt das ich immer zwischen 900-1350 Meter hoch unterwegs war heute
Bin halt schon etwas verwöhnt 😉
Ansonsten ist nicht viel zu berichten. Mit aufgesetztem Stirnband hält die lädierte Brille ganz gut.
Die Baumgrenze ist bei 1350 Metern nicht erreicht, eher war ich überrascht, landwirtschaftliche Nutzung vorzufinden.






Großflächig wird der Abbau hier oben betrieben.
Überraschend kam ich an ein Restaurant, mitten im Nirgendwo. Allerdings das einzige Mal heute in Straßennähe.


Hat den Raum wenigstens ein bisschen erwärmt und verräuchert. Alle saßen mit dicken Jacken beim Essen.
Wenn ich Alkohol getrunken hätte, wäre das Essen sogar gratis gewesen. Aber mittags um zwei war ich praktisch ja nüchtern, da wäre ich nicht mehr weit gekommen. So wollte er 1,50€, ist ja eigentlich fast geschenkt.
Danach ging’s in die Schlucht des Flusses Rio Albunuelas nach Albunuelas. Es war sehr eng, von Wasser nie etwas zu sehen. Keine Geräusche, für mich irgendwie beklemmend. Ich war froh nach 8 km wieder raus zu kommen. Vielleicht wäre die Stimmung bei Sonnenschein anders gewesen, mit Sicherheit ist das im Sommer ein Backofen.
Ich bin mir nicht sicher ob die Bildet das wiedergeben können.






Heute zelte ich richtig versteckt

Hier ist es richtig ruhig, nicht mal Hindegebell ist zu hören und das ist wirklich selten