Von Lillehammer über Trondheim nach Bergen

19. Tag 14.7. Von Mørk nach Løkken Verg

Natürlich findet das gestrige Traumwetter heute keine Fortsetzung. Aber bis zur Ankunft war es trocken und warm.

Alte Höfe, die Kühe sind auf der Weide,  das Haus ist unbewohnt
immer noch am Fluss Orkla entlang,  die Schotterstrasse war mein treuer Begleiter
endlich mal ein gemütlicher Sitzplatz, sogar mit Blumensträußchen

Ein paar kalte Köstlichkeiten in Form von Eis oder Cola hätte ich auch erstehen können. Aber mein eigener Proviant muss weniger werden, den will ich ja nicht nur schleppen.

an denen konnte ich nicht vorbeigehen
die Kirche von Meldal, ziemlich üppig geschmückt
auch in Meldal

Dann doch endlich einmal wieder ein Wanderweg

der alte Wegweiser,  war schon sehr aufwändig mit Metallgussplatte
Die Neuen haben ein Kunststoffemblem  aufwändig sind auch sie gestaltet
die waren hinter mir her

Normalerweise verziehen sich die Kühe wenn ich komme. Diese hier nicht, so nach und nach kamen sie alle den Hang herunter galoppiert. Ich bekam dann doch  Angst. Wegrennen so dachte ich, ist wahrscheinlich das falsche Signal.  Es war auch nicht wirklich möglich, denn von der Wiese war in diesem  Fall nichts als tiefgründiger Matsch übrig. Mit meinen Stöcken versuchte ich sie zumindest auf Abstand zu halten, das klappte auch nicht wirklich.  Ich war echt froh als  die Leiter über den Zaun vor mir auftauchte. Ein wenig hektisch kletterte ich hinauf, wobei ich mir prompt das Knie anstieß. Während der nächsten Kilometer merkte ich beim Gehen nichts, aber jetzt ist es etwas geschwollen.  Wird hoffentlich keine Probleme bereiten.

Zelt aufbauen klappte noch bevor der Regen einsetzte. Also alles bestens.

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