Ein langer Regentag wie er im Buche steht. Die volle Montur war nötig. Regenhose und -jacke. An so einem Tag habe ich keine Lust dann auch noch im Zelt zu schlafen, dass ich ja schon nass zusammengepackt habe. Mit Christine und Lisa habe ich verabredet, das wir uns am Campingplatz zusammen eine Hütte nehmen wenn Christine mit ihrem lädierten Fuß soweit kommt. Wir wollten unterwegs zusammen telefonieren und dann entscheiden. Da ich gerne früh starte bin ich als erste los, sozusagen die Vorhut, die beiden anderen wollten es langsam angehen lassen und schauen wie der Fuß die Belastung verkraftet. Auf halber Strecke lag ein Ort mit Supermarkt, denn so langsam brauche ich Nachschub. Meine Vorräte sind fast aufgebraucht. Leider hat das einen Umweg von fast 2km bedeutet, das positive es gab auch einen Bäcker mit angeschlossenem Cafe. Kaffee soviel man will und ein Stück Kuchen, derweil trocknet alles ein wenig. Auch ein deutsches Rentnerehepaar traf ich dort das seit 3 Monaten in Skandinavien unterwegs ist und fast jeden Tag auch Fahrradtouren unternimmt. Das sind nette und interessante Gespräche. Wenn man, wie ich allein unterwegs ist, muss man selbst die Initiative ergreifen sonst wird das nichts mit einer Unterhaltung.





Leider führt der Weg 8km auf einer Straße außen herum.


Liebevoll hergerichtete Sitzplätze, heute halt nicht zu nutzen, der Hintern ist fast das Einzige was trocken bleibt an diesem Tag.




Vielleicht nicht so gut zu erkennen, die Gewächse sind fast 2m hoch, eine Machete wäre hilfreich gewesen.

Die Aussicht aus unserer Hütte gerade ist Regenpause.
2h später waren auch die anderen zwei hier und jetzt gönnen wir uns noch eine Pizza, dafür soll dieser Campingplatz berühmt sein. Duften tuts jedenfalls phantastisch an der Rezeption.
Heute wird alles trocken sodass wir morgen früh nicht in die nasse Kleidung schlüpfen müssen. Wird wahrscheinlich nicht viel nützen, auch morgen ist Regen angesagt.