Von Ragesluoppal nach Iesjavri am gleichnamigen See
Start bei absolut ungemütlichen Wetter. Regen und der obligatorische Wind. Ich kann zwischen zwei Varianten wählen und entscheide mich für die Westliche. Da komme ich morgen an eine bewirtschaftete Hütte mit Strom, der dann bis zum Schluss reichen muss. Die Berichte werden jetzt nur noch kurz ausfallen. Diese Variante hat auch den Vorteil das mehr als die Hälfte des Weges über die Höhe führt und sumpffrei ist. In die nassen Socken, Hosen und Schuhe zu schlüpfen war wenig angenehm, wobei die Vorstellung davon schon für Unbehagen sorgt. Wenn mal alles angezogen ist, gehtces nach kurzer Zeit. Leider hat mich auf der Höhe dann ein ordentliches Unwetter erwischt mit Sturm und Graupelschauer. Der Wetterbericht hat für Nachmittag dann etwas Sonne angekündigt, ich wollte es kaum glauben.




Das nächste Unwetter tobt sich über dem See Iesvari aus, ich bekomme nur ein bisschen Regen ab, dafür diesen riesigen Regenbogen.


Ich habe mein Nachtlager an einem wunderschönen Platz aufgeschlagen. Vor dem Krieg stand hier mal eine Hütte, davon ist nichts mehr zu sehen.
Die vier Bilder geben den Rundumblick ums Zelt




Das ist meine abendliche Nachspeise. Preiselbeeren wachsen, schon die ganzen letzten Tage, im Überfluss. Soviele Frische habe ich im Leben noch nicht gegessen. Erinnert mich an Kindheitstage wo ich mit der Oma sammeln ging.
