Vom See Biggejavri bis 4km hinter Masi


Vom See ging es hinauf aufs Fjäll das jetzt immer farbenfroher wird.



Die Weite ist atemberaubend. Zwischendurch verliere uch die Markierungen oder finde keine mehr. Da bin ich froh um die geplante Route in der App und ich finde mich einigermaßen zurecht beim querfeldein gehen. Irgendwann stoße ich auf eine Quadspur der ich dann folge. Das ist zwar nicht der richtige Weg, aber die Richtung stimmt in etwa. Sie führt zur Landstraße 93 und ich muss sagen, dass ich äußerst ungern an großen Straßen entlang gehe. Ich lese öfters, dass einige Wanderer da lang gehen, weil es leichter zu gehen ist. Für mich ist das Stress pur. Hauptsächlich sind Wohnmobile unterwegs und nicht immer weichen sie aus, wenn dann noch links und rechts Leitplanken stehen ists mit meiner Ruhe dahin. Das Stück ist leider nicht zu umgehen, weil es nur diese Brücke über den riesigen Fluss Mazejohka gibt. Ich bin heilfroh wie ich ins Dorf nach Nasi abbiegen kann und dort praktisch kein Verkehr mehr herrscht. In dem Ort will ich zum letzten Mal einkaufen und bekomme etwas Stress weil ich merke, dass der kleine Supermarkt nur noch eine Stunde offen hat. Da hätte ich auch vorher wegen der Öffnungszeiten schauen können, aber ich bin es so gewöhnt, daß hier jeden Tag offen ist, aber in so einem kleinen Ort natürlich nicht. Ich habe es noch geschafft und vor der Tür wurde ich sogar noch zu einem Stück samischen Kuchen und Kaffee eingeladen.



Was für ein Unterschied zu gestern, warm eingepackt sitze ich gemütlich vor dem Zelt und esse Kekse, trinke meinen heißen Kakao und schreibe. Wohlfühlen gehört auch dazu!