von Hemavan zum Nordkap

44. Tag 31.8.23

Von Kautokeino zur Brücke über den Roavotjohka

Der gestrige Ruhetag hat mir gut getan. Die Füße waren von mehr als einem Tag in vollkommen nassen Socken und Schuhen etwas lädiert und die Haut war teilweise etwas offen. Die Schuhe sind auch erst gestern Abend wieder wirklich trocken geworden. Trotzdem bin ich etwas in Kautokeino spazieren gegangen, ohne Rucksack auf dem Rücken, richt komisches Gefühl. Eine Gaskartusche habe ich dem echt gut sortierten kleinen Sportladen auch erhalten, jetzt sollte ich mich bis zum Ende der Wanderung mit warmem Mahlzeiten und Getränken versorgen können.

Kirche von Kautokeino
der alte Friedhof, die Gräber sind mehr als 100 Jahre alt
der Neue schaut dann standardmäßig aus, allerdings sind die Grabsteine höchstens 50/60cm hoch

Kautokeino ist auf jeden Fall das Zentrum der Samen und besondere architektonische Gebäude sind zu bestaunen. Überhaupt wird viel gebaut, scheint ein lebendiger Ort zu sein. Sie haben Platz und die Abstände zwischen den Bauten sind oft riesig. Ganz ungewohnt für mich.

Eine alte Sprungschanze ist auch noch da, schaut aber eher unbenutzt aus.

Samische Universität
Gerade im Bau, das samische Nationaltheater

Die Markierung war heute nicht vorh4, was aber fast keine Probleme bereitete. Fast die ganze Zeit verlief die Route über einen Schotterweg. Zur Abwechslung mal ganz entspannt und dann war ich halt auch schon um kurz nach zwei fertig mit der Tagesetappe und habe es mir gegönnt nicht mehr weiter zu gehen. Die Einteilung für die nächsten Tage passt einfach zu gut.

Der Weg schaute fast nur so aus
der einzige Wegweiser und dann einer zum E1, dieses Jahr der Erste
hier habe ich dann das erste Mal auf dieser Tour meine Schuhe und Socken ausgezogen, es war zu tief und außen rum gabs keine Möglichkeit trockene Schuhe zu behalten

Ich musste ein kurzes Stück auf der E45 über eine Brücke gehen. Schon von weitem war Stimmwngewirr zu hören und auch wenn ich erst nichts verstanden habe, der Tonfall war unverkennbar. 3 ITALIENER mit den Rädern auf dem Weg zum Nordkap. Auch wurde ich lautstark mit Ola, ola von ihnen begrüßt, sie sind einfach ein besonderer Menschenschlag und das südliche Temperament zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht.

Außer einem kurzen Regenschauer ein trockener und entspannter Wandertag

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