Von Kautokeino zur Brücke über den Roavotjohka
Der gestrige Ruhetag hat mir gut getan. Die Füße waren von mehr als einem Tag in vollkommen nassen Socken und Schuhen etwas lädiert und die Haut war teilweise etwas offen. Die Schuhe sind auch erst gestern Abend wieder wirklich trocken geworden. Trotzdem bin ich etwas in Kautokeino spazieren gegangen, ohne Rucksack auf dem Rücken, richt komisches Gefühl. Eine Gaskartusche habe ich dem echt gut sortierten kleinen Sportladen auch erhalten, jetzt sollte ich mich bis zum Ende der Wanderung mit warmem Mahlzeiten und Getränken versorgen können.



Kautokeino ist auf jeden Fall das Zentrum der Samen und besondere architektonische Gebäude sind zu bestaunen. Überhaupt wird viel gebaut, scheint ein lebendiger Ort zu sein. Sie haben Platz und die Abstände zwischen den Bauten sind oft riesig. Ganz ungewohnt für mich.
Eine alte Sprungschanze ist auch noch da, schaut aber eher unbenutzt aus.



Die Markierung war heute nicht vorh4, was aber fast keine Probleme bereitete. Fast die ganze Zeit verlief die Route über einen Schotterweg. Zur Abwechslung mal ganz entspannt und dann war ich halt auch schon um kurz nach zwei fertig mit der Tagesetappe und habe es mir gegönnt nicht mehr weiter zu gehen. Die Einteilung für die nächsten Tage passt einfach zu gut.




Ich musste ein kurzes Stück auf der E45 über eine Brücke gehen. Schon von weitem war Stimmwngewirr zu hören und auch wenn ich erst nichts verstanden habe, der Tonfall war unverkennbar. 3 ITALIENER mit den Rädern auf dem Weg zum Nordkap. Auch wurde ich lautstark mit Ola, ola von ihnen begrüßt, sie sind einfach ein besonderer Menschenschlag und das südliche Temperament zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht.
Außer einem kurzen Regenschauer ein trockener und entspannter Wandertag