Vom Reisatal bis zum Berg Gaskkascohkka
Ein paar Eindrücke des Flusstals, einfach schön und für mich auch ein bisschen unglaublich eine sehr ähnliche Vegetation wie in Süddeutschland, im hohen Norden vorzufinden und das noch in dieser Üppigkeit.











Da die Berge so hoch sind, erreicht die Sonne spät den Grund, wunderschöne Lichtspiele der Sonnenstrahlen.
Nach insgesamt 30km (heute nur 17 km, der Rest gestern) den Weg bahnend auf schmalsten Pfaden, oft hoch über dem Fluss, dann haarscharf am Ufer entlang, balancierend über Felsen erreiche ich die Nedrefoshytta. Dort sehe die einzigen 2 Menschen und ihren Hund am heutigen Tag. Ich mache Mittag und dann gehts über die Hängebrücke und nachdem gegenüber nur eine Felswand ist, kostet es mich einige Überwindung auf dem rutschigen zerbröselnden Felsenschotter, entlang zu gehen. In diesem Fall, habe ich immer laut vor mich hin gesagt: „Ich hasse es…“. Irgendwie hat mir das geholfen, nicht an die Angst vorm Fallen zu denken, solche Stellen sind einfach nichts für mich. Eine Alternative gibts nicht, also muss ich da durch. Später gab es nochmal so eine längere Stelle, aber die hatte eine Seilsicherung und nach unten waren Bäume da ist für mich schon deutlich leichter zu bewältigen.



Tatsächlich genieße ich den sanften Aufstieg auf das Fjäll und ein strahlend blauer Himmel begleitet mich durch den Tag.


Abends finde ich an einem kleinen Fluss, eigentlich mitten im Feuchtgebiet, eine trockenes Plätzchen für das Zelt und nehme ein Bad im eiskalten Nass. Langsam werde ich immer besser im Karten lesen, denn diese Stelle hatte ich im Vorfeld als möglichen Übernachtungsplatz in Erwägung gezogen. Bin dann doch überrascht wenn es so kommt.
