von Hemavan zum Nordkap

39. Tag 26.8.23

Bis 4,5 km flussaufwärts nach Sieimma

Heute steht ein Abstieg auf 100 Meter über Meereshöhe in das Reisatal an. Ich glaube so weit unten war ich noch überhaupt nicht. Teilweise war es eine zähe Angelegenheit, weil es sehr steil war. Zwischendurch komme ich am ersten Wasserfall , dem Sarafossen, vorbei. Das Tal ist geprägt von gigantischen Wasserfällen, steilen Felswänden und einem Fluss der jede Freiheit hat. Eigentlich führt der Weg jetzt nach Südosten. Nicht grad die richtige Richtung. Aber dieser Schlenker durch den Reisa Nationalpark ist es auf jeden Fall wert.

letzte Fernsicht
der Einschnitt des Reisatals ist schon zu erkennen
Sarafossen

Am Grund des Tals bewege ich mich praktisch in einem Urwald. Durch die Enge des Tals herrscht hohe Luftfeuchtigkeit und die Pflanzen werden riesig.

die Farne sind so hochgewachsen wie ich.
Himbeeren im Überfluss ich glaube ich habe ein Kilo gegessen

Die Preiselbeeren sind auch reif.

Ein schmaler Pfad schlängelt sich entlang des Ufers. Die Regenjacke muss ich wegen der Feuchtigkeit anlassen. Es ist gar nicht so leicht einen Zeltplatz zu finden, wegder riesigen Pflanzen. Ich will die Tage bis Kautokeino etwa gleich lang wandern, das heißt etwa 23km. Die angegebenen Hütten sind alle nicht frei zugänglich und müssten vorher gebucht werden. Netz hats hier natürlich nirgends. Außerdem sind sie für mich zu weit auseinander.

verständlich das die nicht frei zugänglich ist
Wasserfall Cissaldat

Unter den Bäumen, weit genug weg von den steilen Felswänden, an dessen Füßen sich immer riesige Geröllhalden befinden, findet sich dann doch ein Plätzchen.

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