Vom Berg Unna Nanas bis zur Rostahytta
Wieder traumhaftes Wetter, unglaublich. In der Früh um sechs lichtet sich der Nebel noch ganz zaghaft.

Bis ich losgehe gewinnt die Sonne immer mehr an Kraft und setzt sich durch. Bis zur Dærtahytta verläuft der Weg durch eine karstige Gegend mit bestimmt 10 Flussquerungen. Aber alle kein Vergleich zu denen vom letzten Jahr.



Hier treffe ich ein junges norwegisches Pärchen aus der Gegend, die eine Wochenendwanderung machen. Das Wetter soll auch morgen noch schön sein erfahre ich. Interessant ist immer, dass die Norweger von unseren Alpen wissen und Bilder kennen. Danach gehts wieder hoch hinaus auf über 1000 Meter. Insgesamt wandere ich heute 15km über Stein- und Blockfelder. Es hat seinen eigenen Reiz und ich verfalle fast in eine meditative Stimmung. Jeder Schritt braucht viel Konzentration, da bleibt kein Platz für andere Gedanken.Wenn ich stehen bleibe ist absolut kein Geräusch zu hören, ganz unwirklich.








Irgendwann ist auch der dritte Talschluss überwunden und es geht abwärts bis zu den ersten Seen wo die Steine weniger werden.


Irgendwann erreiche ich das Rostadalen


Da das Wetter so schön ist und die Hütten ziemlich voll, zelte ich doch wieder, aber ganz in der Nähe vor traumhafter Kulisse an einem breiten Fluss. In diesem nehme ich heute sogar ein Bad. Endlich mal wieder ein sauberes Gefühl
