von Hemavan zum Nordkap

32. Tag 19.8.23

Vom Berg Unna Nanas bis zur Rostahytta

Wieder traumhaftes Wetter, unglaublich. In der Früh um sechs lichtet sich der Nebel noch ganz zaghaft.

der Blick aus meinem Zelt

Bis ich losgehe gewinnt die Sonne immer mehr an Kraft und setzt sich durch. Bis zur Dærtahytta verläuft der Weg durch eine karstige Gegend mit bestimmt 10 Flussquerungen. Aber alle kein Vergleich zu denen vom letzten Jahr.

Mittagessen in der Dærtalhytta

Hier treffe ich ein junges norwegisches Pärchen aus der Gegend, die eine Wochenendwanderung machen. Das Wetter soll auch morgen noch schön sein erfahre ich. Interessant ist immer, dass die Norweger von unseren Alpen wissen und Bilder kennen. Danach gehts wieder hoch hinaus auf über 1000 Meter. Insgesamt wandere ich heute 15km über Stein- und Blockfelder. Es hat seinen eigenen Reiz und ich verfalle fast in eine meditative Stimmung. Jeder Schritt braucht viel Konzentration, da bleibt kein Platz für andere Gedanken.Wenn ich stehen bleibe ist absolut kein Geräusch zu hören, ganz unwirklich.

Der erste Pass
Schon weiter oben
der nächste Talschluss
Schon unglaublich das ich genau auf diese Grenzmarkierung in diesem Steinmeer treffe. Das ist die Grenze des Øvre Dividal Nationalpark
mitten in diesem Meer aus Steinen, wächst Löwenzahn, der ist hier wirklich selten

Irgendwann ist auch der dritte Talschluss überwunden und es geht abwärts bis zu den ersten Seen wo die Steine weniger werden.

Es geht fast nur noch abwärts

Irgendwann erreiche ich das Rostadalen

die Rostahytten aus der Ferne unten im Tal auf ca 600 Meter Höhe

Da das Wetter so schön ist und die Hütten ziemlich voll, zelte ich doch wieder, aber ganz in der Nähe vor traumhafter Kulisse an einem breiten Fluss. In diesem nehme ich heute sogar ein Bad. Endlich mal wieder ein sauberes Gefühl

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