Von in der Nähe der Altevasshytta zur Gaskashytta
Manchmal wünsche ich mir ja schon, dass ich länger schlafen könnte. Um 5 Uhr war ich wach und nachdem ich immer noch auf 850 Meter Höhe mein Zelt aufgeschlagen habe, ist es um diese Zeit echt kalt. Aber rumliegen und die Zeit totschlagen mag ich auch nicht. Also, tatsächlich war Frühstück mit Daunenjacke und Beine im Schlafsack angesagt – auch ganz kuschelig. Um sieben Uhr war ich startklar und das war dann halt der Vorteil des frühen Tages. Noch war gute Sicht und es regnete nicht.



Mein Weg führt links um den See rum. Wo sich die gestrichelten Linien nach Norden und Osten trennen, steht die heutige Hütte.



Unterwegs um 12 Uhr habe ich sogar Patrick noch einmal getroffen. Meine Wanderung war zu zwei Drittel bewältigt, da hat er sich gerade fertig zum Aufbruch gemacht. Er hat bis Sonntag Zeit um am 3 Länder Eck anzukommen, den Endpunkt für die Wanderer des grünen Bandes in Schweden., länger hat er auch nicht Zeit. Zum Spaß meinte er noch das wir uns auf diese Weise vielleicht noch öfter sehen werden. Das denke ich nicht, denn heute wird er noch meine morgige Etappe wandern. So schnell kann und will ich auch nicht sein. Ein paar deutsche Sätze präsentierte er mir auch noch, um über die Schwierigkeiten die das Erlernen bedeutet, zu klagen.



Hier übernachtet auch ein deutscher NPL Wanderer, ist immer ein interessanter Austausch zwischen den Langstreckenwanderern.