von Abisko bis in die Nähe der Pålnostugan
Der Weg führt jetzt weiter auf dem Nordkalottleden, die Fortsetzung vom letzten Jahr. 6kg mehr machen 16,2kg Gesamtgewicht. Die Waage am Eingang zeigt es unerbittlich an. Fühlt sich schwer an. Nach einem gemütlichen Frühstück zusammen mit Gerlinde und Heiner der Bekanntschaft von gestern Abend ( teilweise aus Bayern) machte ich mich um kurz nach 9 Uhr, bei leichtem Nieselregen, auf den Weg.
Immer am See entlang, leider oft auf extrem rutschigen Holzbohlen. Egal wie ich aufpasse, einmal legt es mich fast immer hin. Heute wenigstens ohne Blessuren. Wenn sie trocken sind, ist das eine tolle Erleichterung bei sumpfigen Gelände, aber nass ist das für mich wie Glatteis.



Im Laufe des Vormittags hört der Regen auf.





Die Wege, obwohl noch in Schweden werden wieder so wie letztes Jahr in Norwegen. Deutlich anspruchsvoller und ich komme natürlich auch langsamer voran. Ungewohnt ist es auch dass ich fast niemandenm mehr begegne. Echte Einsamkeit, fällt mir auf, bin ich bis jetzt nicht gewohnt.


Trotzdem schön, halt anstrengender als vorher
Kurz vor der Hütte habe ich hoch über dem See einen schönen Platz zum Zelt aufstellen gefunden. Mitten in den Blaubeeren, dadurch ein weicher Untergrund und die Nachspeise direkt vor dem Zelt.
