Von Saltoulokta über Vakkotavare nach Teusajaure
Erst mal fing er gemütlich und entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück zusammen mit Palle und Patrick an. Die zei machen das schwedische Grüne Band und müssen noch bis zum 3Länder Eck. Danach stand wieder mal eine Bootsüberfahrt mit anschließender Busfahrt bis nach Vakkotavare an. Es war von den gestrigen Regen so feucht, das nichts zu sehen war. Beim Umstieg in den Bus habe ich dann meinen Geldbeutel verloren. Die Kreditkarte in der Hand zum Bezahlen im Bus und der Rest nicht auffindbar. Hektische Suche zusammen mit dem Busfahrer und nach nochmaligem Überlegen nochmal im Bus gesucht und dann unterm Sitz gefunden. Scheinbar ist er mir während des Hinsetzens rausgefallen. Tränen der Erleichterung bei mir und dann sind wir auch losgefahren.

Während der Fahrt klart es immer mehr auf. Heftiger Wind treibt die Wolken nur so vor sich her. Mittags kann ich dann endlich wieder gehen, gleich steil hinauf mit wunderschönen Aussichten auf einen riesigen Stausee.



Auch wenn es immer danach ausschaute, geregnet hat es nicht.



Auf der Höhe blies stürmischer Wind, was das Balancieren über die Steine und Bohlen echt schwierig gestaltete.
Unten im Tal stand die nächste Überfahrt an, ich hätte sie auch mit dem Ruderboot selber bewältigen können, aber statt dessen hisste ich einen weißen Kanister als Zeichen das jemand über den See möchte. Der Bootsfahrer kommt nur wenn jemand das Zeichen gibt, trotz festgelegter Zeit.

An den Hütten darf man zur normalen Zeiten zelten. Das ist wegen der Virusgeschichte im Moment untersagt. Also gleich wieder den Ber steil rauf und nach einem einigermaßen im Windschatten liegenden Platz gesucht. Denn diesen starken Wind hält mein Zelt nicht aus. Tatsächlich habe ich auch ein kleines Plätzchen gefunden. Gerade hatte ich alles aufgebaut und sämtliche Heringe die ich dabei habe verwendet, da kommt Marie-Therese aus Frankfurt vorbei. Viele Möglichkeiten gibt es nicht und so drehe ich mein Zelt und dann haben sogar unsere beiden Zelte, dicht nebeneinander stehend, Platz. Jede von uns ist froh nicht allein in dem stürmischen Wind und den sich nun anbahnenden Regen die Nacht verbringen zu müssen.

