Vom Sarek nach Sitojaure
Nachdem heute gleich noch ein schöner Tag angekündigt war, habe ich beschlossen eine zweite kurze Etappe mitzunehmen. Da gehts auch fast auf 1000 Meter rauf und ab morgen ist wieder Schluss mit dem Sonnenschein und dann will ich nicht unbedingt so weit hoch laufen, wenn es sich vermeiden lässt. Ich habe es nicht bereut. Spannend wurde es mit einer Bootsüberfahrt zwischendurch. Das Motorboot fährt erst um 17 Uhr, aber man kann die 3km über den See auch rudern. Für mich stand fest, das ich das auf keinen Fall mache, außer es nimmt mich jemand mit. Mittags war ich am See und gleich war auch noch ein Platz im Ruderboot frei. Eigentlich muss immer ein Boot am Anleger liegen, wenn das nicht der Fall ist, muss man vom anderen Ufer ein Boot holen um dann mit dem Boot zur finalen Fahrt starten. Leider war das bei meiner Ankunft der Fall. Ich habe gleich klar gestellt, das ich nicht rudere und notfalls auch aufs Motorboot warte. Tatsächlich waren sie trotzdem einverstanden mich mitzunehmen. Auf dem Weg stellte sich raus das ich gerade mit einem Ehepaar aus Dresden im Boot sitze. Sie waren echt super nett, denn die 3km über den See zu rudern war echt anstrengend. Die Aussichten auf den Bergen waren unbeschreiblich. Hier einfach ein paar Impressionen.











Völlig erledigt kam ich am Ziel an. Zelt aufbauen und noch kochen und essen, dann war Schluss und ich legte mich hin. Netz ist meist nur auf dem Berg verfügbar, im Tal ist da oft nichts geboten. Nachdem wieder sehr schlechtes Wetter für morgen vorhergesagt ist, gönne ich mir morgen einen Schlafplatz in einer Hütte, sogar mit Abendessen und Frühstück.
War schon mal schön zum richtigen Zeitpunkt das Wetterglück auf meiner Seite zu haben.