Von Adolfström nach Jäckvikk
Kein schöner, aber trockener Tag der mich durch den Nationalpark Pieljekaise führte. Zum größten Teil durch Birkenwald vorbei an mehreren Seen. Einen Aufreger hatte ich. An einer schmalen Stelle direkt am See, ohne Ausweichmöglichkeit läuft ein Husky, laut knurrend auf mich zu. Mir bricht bei solchen Gelegenheiten immer der Schweiß aus inclusive ordentlichem Herzklopfen. Eigentlich dürfen die Hunde nur an der Leine auf dem Wanderweg mitgeführt werden, ansonsten sind sie im Nationalpark grundsätzlich nicht erlaubt. Nach mehrmaligem lautem Rufen meinerseits kam dann doch mal der Besitzer aus dem Zelt gekrochen, nur um mir mitzuteilen das sein Hund „very nice“ sei. Hilft mir wenig wenn er mich nicht vorbei lässt.





Heute bin ich das erste Mal von einer der Holzplanken gerutscht und auch hingefallen. Ein aufgeschürftes Knie und drei blaue Flecken sind die Folge. Ich bin weich neben die Planken auf dem Hintern gelandet und zum Glück war es da nicht mal nass, denn eigentlich führen die Holzplanken immer über Wasser, Sumpf oder Matsch. Also Glück im Unglück.
Kzrze Zeit verlief der Weg über eine freie Bergkuppe, sodass es auch mal ein bisschen Aussicht zu bewundern.



Die drei Bilder müsst ihr euch nebeneinander vorstellen, das war die Aussicht im Halbrund hinter mir.

Hier gibt es einen gut sortierten Supermarkt wo ich für die nächsten 5 Tage eingekauft habe. Da wird der Rucksack wieder deutlich schwerer. Auch genieße ich gleich wieder eine Dusche in einem Haus das eigentlich Zimmer vermietet, aber auch einen kleinen Zeltplatz und einige Wohnmobilstellplätze bietet für eine Nacht. So langsam trudeln auch etliche ein. Eine tolle Küche veranlasste mich frische Lebensmittel zu kaufen und richtig zu kochen. Für die nächsten Tage muss ich ja deutlich genügsamer sein, da muss so eine Möglichkeit schon genutzt werden.
Die Berichte in den nächsten 5 Tagen werden kurz ausfallen wenn überhaupt Netz zur Verfügung steht. Strom gibts erst wieder in Kvikkjokk.