Von der Tärnasjönhütte zur Servestugan
Ja, auch heute morgen begrüßte mich der Regen. Aber der Vorteil von einer Übernachtung in einer Hütte ist, man erfährt etwas über das Wetter, wo auf der Strecke Netzempfang möglich ist und eventuelle Besonderheiten. So lautete die gute Nachricht, der Regen wird bis zum Mittag aufhören und dann wird es kontinuierlich besser werden. So beschloss ich auch heute in einer Hütte zu schlafen und alles endgültig zu trocknen, denn in dem Trockenraum wude über Nacht eigentlich nichts trocken und ich musste in meine feuchten Socken, Schuhe und Regenhose schlüpfen. Was für ein Vergnügen!
Unterwegs gabs dann an der angegebenen Stelle tatsächlich Internetempfang und ich konnte mir einen Platz in der nächsten Hütte reservieren. Buchung und Bezahlung sind über die App des STF, des schwedischen Wanderverbands problemlos möglich.
Tatsächlich beschloss das Wetter der Vorhersage zu folgen und es hörte im Laufe des Vormittags das Regnen auf und die Sicht wurde besser.



Ansonsten gibts nicht viel zu berichten, alles entspannt und es waren keine größeren Schwierigkeiten zu überwinden. In der Hütte war ich heute die Erste und es vollzog sich gerade der Wechsel der Hüttenwirte. Zwei wirklich junge Mädchen übernehmen für den Rest der Saison, bis ca. Mitte September. Der alte Hüttenwirt war für 3 Monate in Innsbruck und so konnte ich mich auf deutsch mt ihm unterhalten, womit ich zu etlichen interessanten Informationen kam.





Nachdem bei diesem Wetter viele die Übernachtung in einer Hütte bevorzugen, treffen im Laufe des Nachmittags viele bekannte Gesichter ein und die Unterhaltungen werden intensiver und mein Englisch wieder Wort für Wort besser.